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Mit Anleitungen und Bildern das Gedächtnis unterstützen

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Im Alter kann es zu einer zunehmenden Vergesslichkeit kommen, die es Ihren Angehörigen manchmal schwer macht, sich im richtigen Moment an wesentliche Dinge zu erinnern. Hier können Erinnerungshilfen dazu beitragen, das Gedächtnis zu unterstützen. Wie wenden Sie diese kleinen Helfer also richtig an?

Vielleicht haben Sie sich manchmal schon selbst darüber gewundert, wenn Sie etwas Wichtiges vergessen haben, etwa einen Termin oder auch etwas, das Sie doch eigentlich kaufen wollten. Mitunter ist diese alltägliche Vergesslichkeit durchaus auch gefährlich, beispielsweise wenn der Herd nicht ausgeschaltet wurde oder eine vergessene Lampe langsam überhitzt.

Damit genau das nicht passiert, kontrollieren viele diese wesentlichen Dinge noch einmal, bevor die Wohnung verlassen wird. Genauso fertigen Sie sich eventuell einen Einkaufszettel an und notieren sich Termine, kleben möglicherweise sogar kleine Zettel an Ihren Schreibtisch. All das sind Erinnerungshilfen, die oftmals ganz selbstverständlich eingesetzt werden; diese gehören zum persönlichen Selbst-Management, also der gezielten Planung und Steuerung des eigenen Verhaltens.

Im Alter kann es dann manchmal notwendig sein, dieses System der Erinnerungshilfen etwas auszuweiten und in weiteren Bereichen kleine "Helfer" einzusetzen, die dem Gedächtnis im richtigen Moment den Anreiz geben, Inhalte abzurufen. Wenn Sie daher die Wohnung mit ein paar Hinweisen ausstatten, können Sie den Alltag Ihrer Angehörigen dadurch deutlich erleichtern.

Gedächtnis unterstützen: Kleine Anleitungen für komplizierte Abläufe verfassen

Welche Taste auf der Fernbedienung muss gedrückt werden, wenn das Bild rauscht und wie kann man mit dem Handy Hilfe holen, wenn es Probleme gibt? Diese Fragen stellen ältere Menschen manchmal vor große Herausforderungen, weil sie mit der Technik weniger vertraut sind und meist nur einige einfache Funktionen der Geräte verwenden.

Tritt dann ein Sonderfall ein, in dem etwas Ungewohntes passiert oder eine Funktion benötigt wird, die nicht alltäglich ist, dann ist es schwer, sich an das zu erinnern, was Sie vielleicht vor mehreren Wochen einmal dazu erklärt haben. Inhalte, die nicht regelmäßig aus dem Gedächtnis abgerufen werden, können dann auch schlecht reproduziert werden. Hier können kleine verständliche Anleitungen helfen.

Verfassen Sie etwa eine kleine Bedienungsanleitung für die Fernbedienung, bei der Sie neben ein großes Bild der betreffenden Taste schreiben, was diese bewirkt. Genauso können Sie mit einer Abbildung notieren, wie Ihre Angehörigen Sie mit dem Mobiltelefon erreichen können. Ideal ist es, wenn Sie dann noch eine Kurzwahltaste für Ihre Rufnummer einprogrammieren, um alles noch einfacher zu gestalten.

Bilder sind wichtige Abrufhilfen

Als Abrufhilfe kann alles fungieren, was an etwas Bestimmtes erinnert. Dies kann mit dem Modell der neuronalen Netze erklärt werden. Demnach ist das Gedächtnis wie ein Netz mit vielen Knotenpunkten aufgebaut. Mit dem Gedanken "Tür abschließen" können beispielsweise die Knotenpunkte "Schlüssel", oder auch die Farbe des Schlüssels – wenn dieser etwa einen roten Ring hat – verknüpft sein. Wird nun einer der Begriffe aktiviert, beispielsweise durch ein Bild, dann überträgt sich die Aktivierung auch auf mit diesem Bild verknüpfte Knotenpunkte im Gedächtnis. Dies erleichtert das Erinnern.

Daher kann es sinnvoll sein, wenn Sie etwa an der Tür ein kleines Bild eines Schlüssels aufkleben, um Ihre Angehörigen daran zu erinnern, dass sie abschließen sollten. Ebenso können Sie durch ein Bild der Tablettenpackung am Kühlschrank daran erinnern, dass Ihre Angehörigen noch vorm Mittagessen bestimmte Tabletten nehmen müssen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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