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Mitsuyama-Syndrom: Frontotemporale Demenz mit Motoneuronen-Erkrankung

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Das Mitsuyama-Syndrom ist eine Demenzform, bei der sich die Nervenzellen im Stirn- und Schläfenbereich abbauen und ein verändertes Gefühls- und Sozialverhalten bewirken. Bei Thomas Neumann kam innerhalb kurzer Zeit eine Motoneuronen-Erkrankung hinzu, die durch Muskelschwäche, -zuckungen und -schwund gekennzeichnet war. Lesen Sie mehr zur frontotemporalen Demenz mit Motoneuronen-Erkrankung.

Schwieriger Weg bis zu einer gesicherten Diagnose

Im Beitrag “ Schwierige Diagnose: Frontotemporale Demenz oder Schizophrenie“ wurde bereits über Thomas Neumann berichtet, der wegen seiner Lähmungen in den Armen und wegen seiner Persönlichkeitsveränderungen in Behandlung war. Ein Facharzt stellte eine Erkrankung der zweiten Motoneuronen, sowie eine Schizophrenie fest.

Seine Familie vermutete jedoch eine Frontotemporale Demenz (FTD), die von einer Motoneuronen-Erkrankung begleitet wurde. Aber nicht jede FTD verläuft gleich, wie Sie an dieser Krankengeschichte erkennen können.

Symptome einer fortgeschrittenen FTD

Während Herrn Neumanns Arme immer kraftloser wurden, nahm sein Bewegungsdrang derart zu, dass er bis zu sechs Stunden lange Spaziergänge machte. Im Laufe der Zeit begann Herr Neumann, Menschen, die er nicht mochte, in den Bäumen hängen zu sehen.

Er benannte sie lautstark mit Schimpfwörtern und machte dabei auch nicht vor bekannten Persönlichkeiten halt. Erst nach einer Positronen-Resonanz-Tomografie konnte der behandelnde Arzt eine psychische Erkrankung ausschließen: Die Diagnose lautete frontotemporalen Demenz mit Motoneuronen-Erkrankung.

Die Lähmung der Atemmuskulatur führt schließlich zum Tod

Ein Jahr später musste Herr Neumann gefüttert werden, da er die Arme nicht mehr heben konnte. Schließlich versagte die Muskulatur im Nacken, sodass ihm der Kopf auf die Brust fiel. Seine Aussprache war verwaschen geworden, das Schlucken fiel ihm immer schwerer. Den Schleim, der sich in den Bronchien sammelte, konnte er nicht mehr abhusten.

Thomas Neumanns Familie hatte bereits einen Hospizplatz ausgesucht, da sie mit einer baldigen Lähmung der Beine rechneten. Allerdings war seine Atmung inzwischen so weit eingeschränkt, dass er vorher mit nur 68 Jahren starb.

Wenn Sie einen Angehörigen mit einer solchen Demenzform haben, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, wie Sie mit der Krankheit umgehen sollten. Bei den oben beschriebenen Spaziergängen ist es sinnvoll, den an Demenz erkrankten Patienten mit einem GPS-Sender auszustatten, um ihn nicht zu verlieren. Es ist schwer mit einer solchen Erkrankung umzugehen, deshalb versuchen Sie, wenn möglich, Hilfe von anderen Verwandten oder Freunden zu bekommen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

Kategorien: Formen der Demenz

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