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Mittelschwere Demenz: Wie Sie Schmerzen erkennen können

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Schmerzen haben Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Die Lebensqualität ist erheblich eingeschränkt. Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Demenz können Schmerzen häufig nicht als solche einordnen oder äußern. Sie zeigen ein Verhalten, das nicht direkt als Hinweis auf Schmerzen zu erkennen ist.

Demenzkranke können Schmerzen selbst nicht richtig deuten

Demenzkranke sind darauf angewiesen, von ihrem Umfeld gut beobachtet zu werden. Die Beobachtungen in unterschiedlichen Situationen ergeben zusammen eine Art Puzzle.

Einzelne Verhaltensweisen können zugeordnet und in ein Gesamtbild eingefügt werden. Lesen Sie hier, wie Sie in bestimmten Lebensbereichen Hinweise auf Schmerzen finden können.

Welche Lebensbereiche sind besonders wichtig?

Auf folgende Bereiche des täglichen Lebens sollten Sie besonders achten:

Appetit

Mangelnder Appetit oder die komplette Ablehnung von Mahlzeiten können ein Anzeichen von Schmerzen sein. Isst Ihr Angehöriger trotz liebevoller Zubereitung und Anreichen des Essens in angenehmer Atmosphäre die Mahlzeiten nur wenig oder gar nichts? Auch gesunden Menschen kann der Appetit vergehen, wenn man ständig von Schmerzen geplagt ist.

Schlaf

Schläft Ihr Angehöriger schlecht? Kann er schlecht einschlafen, wird häufig oder sehr früh wieder wach? Haben Sie den Eindruck, dass er die ganze Nacht wachgelegen hat? Haben Sie schon einmal überlegt, ob Ihr Angehöriger durch Schmerzen wachgehalten wird?

Bewegung

Vermeidet Ihr Angehöriger bestimmte Bewegungen oder Tätigkeiten? Bewegt er sich weniger oder langsamer als gewohnt? Verlässt er sein Bett oder den Sessel nicht mehr? Wirkt er dabei apathisch oder unruhig? Kann es sein, dass Schmerzen die Mobilität einschränken?

Kontaktaufnahme zur Umwelt

Wirkt Ihr Angehöriger zurückgezogen und spricht wenig? Antwortet er nicht auf Fragen oder reagiert auch sonst nicht auf Ihre Ansprache? Haben Sie den Eindruck, dass er sich quasi in eine „Höhle zurückzieht“?

Suche nach Ursachen

Einzeln betrachtet können diese Verhaltensweisen viele Ursachen haben. Es ist wichtig, dass Sie sich ein Gesamtbild der unterschiedlichen Bereiche verschaffen.

Haben Sie den Eindruck, dass sich das Verhalten Ihres Angehörigen in mehreren Bereichen verändert, sollten Sie dies mit dem behandelnden Arzt besprechen. Bei Bedarf kann auch ein Facharzt für Schmerzen, ein Schmerztherapeut, hinzugezogen werden.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz, Schmerzen

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Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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