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Möglichkeiten der Palliativpflege

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Einem sterbenden Menschen die letzten Wochen oder Tage so angenehm wie möglich zu gestalten, ist das Ziel der Palliativpflege. Die Linderung der Symptome und die seelische Unterstützung stehen dabei im Vordergrund. Unter welchen Möglichkeiten können Sie gemeinsam mit Ihrem Angehörigen wählen?

Wie kann der Sterbende versorgt werden?

Grundsätzlich gibt es drei Wege, einen schwerstkranken Menschen bis zu seinem Tod zu begleiten: auf einer Palliativstation eines Krankenhauses, in einem Hospiz oder zu Hause. Die meisten Patienten möchten die verbleibende Zeit im Kreis der Familie und/oder ihrer Freunde verbringen, um dort die notwendige Geborgenheit zu erfahren und sich in Ruhe verabschieden zu können.

Hauptaufgabe in der Palliativpflege: Beschwerden des Patienten lindern

Eine der wichtigsten Aufgaben besteht darin, die belastenden Beschwerden wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Mundtrockenheit und so weiter zu verhindern. Das erfordert eine lückenlose und zum Teil aufwändige Organisation, bei der die Angehörigen von einem Hausarzt mit Palliativausbildung und von Pflegediensten unterstützt werden. Dennoch kann diese Form der Pflege sehr belastend sein, wenn Sie selbst möglicherweise gesundheitlich angeschlagen sind. Andererseits ist es für die Familie ein großer Trost, mit dem Sterbenden gemeinsam kostbare Zeit zu verbringen.

Palliativpflege außer Haus

Wenn eine medizinische Versorgung daheim nicht möglich ist, ist die Palliativstation im Krankenhaus eine gute Alternative. Ein Hospiz kommt in Frage, wenn der Patient keine Angehörigen oder Freunde hat, bei denen er sich gut aufgehoben fühlt, aber nicht unbedingt eine medizinisch komplizierte Betreuung braucht.

Beide Einrichtungen sind komplett auf sterbende Menschen eingerichtet, wobei nicht das Leben verlängert werden soll, sondern die Qualität der verbleibenden Lebenszeit verbessert. Die Patienten werden liebevoll begleitet und Beschwerden gelindert.

Unterstützung für den Sterbenden und seine Familie

Sowohl Betroffene als auch Angehörige bekommen seelische Unterstützung, um leichter mit der Situation umgehen zu können. Auch für die Zeit nach dem Tod muss keiner allein mit seiner Trauer bleiben. Hilfe bekommen Sie außerdem in Selbsthilfegruppen, wo Sie von den Erfahrungen anderer profitieren oder sich einfach austauschen können. Holen Sie sich praktische Tipps, wenn es Probleme bei der Ernährung, bei der Atmung oder mit übel riechenden Wunden des Sterbenden gibt!

Erholen Sie sich selbst regelmäßig!

In einigen Einrichtungen wie Sozialstationen werden auch Kurse angeboten, in denen Sie lernen können, Ihren schwer kranken Angehörigen richtig zu versorgen. Vergessen Sie jedoch bei aller Liebe und Pflege nicht, trotzdem Zeit für sich zu reservieren, um Kraft zu tanken und zu entspannen! Achten Sie auf sich selbst, damit sie gesund bleiben, denn ohne Sie funktioniert die Pflege zu Hause nicht!

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.04.2015 aktualisiert.

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Die Palliativmedizin ist eine besondere medizinische Ausrichtung, denn sie hat nicht das Ziel zu heilen, sondern versucht einem Sterbenden einen möglichst beschwerdefreien Tod zu ermöglichen. Diese Form der Medizin zielt somit nicht auf eine Lebensverlängerung ab. Bei ihr geht es darum, die Qualität des Lebens durch geeignete Schmerzmedikamente oder ähnliches zu verbessern.

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