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Nach der Diagnose Alzheimer: Wer Ihnen hilft, sich zu sortieren


Ist die Diagnose Alzheimer bei Ihrem Angehörigen erst einmal gestellt, werfen sich viele neue Fragen auf. Welche Leistungen der Pflegeversicherung kann ich bekommen, wo gibt es Entlastungsangebote für pflegende Angehörige, welche rechtlichen Vorsorgemöglichkeiten sind sinnvoll? Lesen Sie hier, wer Ihnen wohnortnah weiterhelfen kann.

Leistungen der (gesetzlichen) Pflegekasse

Hier ist Ihr erster Ansprechpartner in aller Regel die Pflegekasse des an Alzheimer Erkrankten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, rufen Sie einfach bei der Krankenkasse des Betroffenen an, man wird Sie an die entsprechende Stelle weiterleiten. Hier können Sie nach einer Pflegeberatung fragen, die Ihnen bei einem Hausbesuch aufzeigt, welche Leistungen es gibt und Ihnen wichtige Fragen in diesem Zusammenhang beantwortet.

Weitere Beratungsmöglichkeiten finden Sie unter http://www.deutsche-alzheimer.de

Unter http://www.wegweiser-demenz.de/ finden Sie auch Pflegestützpunkte in Ihrer Nähe, an die Sie sich mit all Ihren demenzbezogenen Fragen wenden können.

Darüber hinaus können Sie sich unter 030 259379514 an die Telefonberatung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft wenden und sich dort zu Fragen hinsichtlich der Pflegeversicherung beraten lassen.

Wo gibt es Entlastungsangebote?

Auch hier können Sie sich an die Pflegeversicherung des Betroffenen wenden. In aller Regel haben die Kassen Listen mit wohnortnahen Adressen von Anbietern häuslicher Unterstützungsdienste, die stundenweise die Betreuung von Menschen mit Alzheimer übernehmen.

Hier finden Sie ebenfalls Entlastungsdienste in Ihrer Nähe:

http://www.alzheimerforum.de

Durch die Unterstützung dieser Institutionen können Sie sich als Angehörige die eine oder andere Stunde Freizeit verschaffen und Ihren eigenen Interessen nachgehen. Die Kosten für die Betreuung Ihres an Alzheimer erkrankten Familienmitgliedes sind bei vorliegender Voraussetzung durch die Pflegekasse refinanzierbar.

Welche rechtlichen Vorsorgemöglichkeiten sind sinnvoll?

Selbstbestimmung ist ein hohes Gut und sicherlich wünscht sich jeder Mensch, so lange wie möglich seine eigenen Entscheidungen treffen zu können.

Bei einer fortschreitenden Demenz wird dies jedoch immer schwieriger. Aber es stehen mehrere Möglichkeiten der rechtlichen Vorsorge zur Verfügung. So kann jeder zu gesunden Zeiten festlegen, wer seine Interessen im akuten Fall vertreten kann und welche medizinischen Behandlungen gewünscht oder nicht gewünscht werden. Auch Menschen mit Alzheimer können diese Vorsorge in aller Regel bis zu einem bestimmten Punkt ihrer Erkrankung treffen.

Optimale Beratung zu Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen oder Patientenverfügungen erhalten Sie z. B. bei Betreuungsvereinen in Ihrer Nähe. Fragen Sie telefonisch beim nächsten Amtsgericht nach.

Praktische Tipps für den Alltag …

… erhalten Sie in der Regel in Schulungsreihen oder Pflegekursen, die schon in vielen Regionen durchgeführt werden.
Die Kurse richten sich speziell an Menschen, die einen Angehörigen mit Demenz betreuen oder pflegen. Beratungsstellen in Ihrer Nähe geben Ihnen Auskünfte, wo und wann Schulungsreihen in Ihrer Nähe stattfinden.

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Alzheimer, Demenz

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Hilft ein Gedächtnistraining gegen Demenz?

Ist die Demenz eine normale Alterserscheinung?

Fühlen Menschen mit Demenz „anders“?

Sind Demenz und Alzheimer das Gleiche?

Ist Demenz vererbbar?

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Alzheimer ist eine meist langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen verantwortlich ist. Charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit, die in der Regel mit einer Abnahme der täglichen Aktivitäten und Verhaltensauffälligkeiten einhergeht.

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