Finanzielle Zuschüsse zur teilstationären Pflege

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Im Rahmen der teilstationären Pflege wird ein Teil der Versorgung eines Pflegebedürftigen durch Dritte übernommen, um den Pflegenden zu Hause zu entlasten. Die Leistungen der Pflegekasse sind von der Pflegestufe abhängig. Grundsätzlich werden Zuschüsse für die Pflege daheim wie auch für die Pflege durch Dritte bewilligt.

Eine gelungene Kombination aus häuslicher und stationärer Pflege

Pflegebedürftige Menschen werden im Rahmen der teilstationären Pflege entweder über den Tag oder in der Nacht in Pflegeeinrichtungen betreut und versorgt. Es handelt sich bei dieser Pflegeform demnach um eine Kombination aus häuslicher und stationärer Pflege.

Der Vorteil dieser Pflegeform liegt darin, dass ein vollständiger Heimaufenthalt vermieden werden kann und die Angehörigen bei der Pflege daheim ein wenig entlastet werden. Bei der Beantragung muss der Antragsteller wählen, ob er die Tages- oder Nachtpflege in Anspruch nehmen möchte. Die Variante der teilstationären Pflege kommt in Betracht, wenn ambulante Maßnahmen nicht mehr ausreichend sind.

Kosten der teilstationären Pflege

Zur übersichtlichen Darstellung der Leistungen für die teilstationäre Unterkunft soll hier ein Beispiel herangezogen werden. Gesetzt den Fall, dass die pflegende Person berufstätig ist, das pflegebedürftige Familienmitglied aber nicht für die Dauer der Abwesenheit allein und unbeaufsichtigt bleiben kann, ist es möglich, die teilstationäre Pflege in Anspruch zu nehmen, sofern keine weitere Pflegeperson präsent ist und auch die Pflegesachleistung nicht ausreichend ist.

Grundsätzlich müssen die Kosten für Verpflegung und Unterkunft, wie auch der Investitionskostenanteil privat übernommen werden. Etwas anders ist der Fall gelagert, wenn die pflegebedürftige Person an Demenz leidet und somit zur Gruppe der Pflegebedürftigen mit erheblichem allgemeinen Betreuungsbedarf zählt. Die Leistungen, die für eine teilstationäre Pflege zu erbringen sind, sind in § 41 SGB XI klar geregelt.

  • Pflegestufe 0 231 (nur eingeschränkte Alltagskompetenz)
  • Pflegestufe 1 468 Euro (mit eingeschränkter Alltagskompetenz 689 Euro)
  • Pflegestufe 2 1144Euro (mit eingeschränkter Alltagskompetenz 1298 Euro)
  • Pflegestufe 3 1612 Euro (mit eingeschränkter Alltagskompetenz 1612 Euro)

Seit dem 01.01.2015 hat sich die Zusammensetzung von Pflegesachleistung, Pflegegeld und teilstationäre Pflege geändert.

Die neue Richtlinie bestimmt, dass die monatlichen Pflegesachleistungen oder das Pflegegeld in vollem Umfang neben den Leistungen der teilstationären Pflege weiter bezahlt werden.

Wenn Betroffene nicht in der Lage sind, den Eigenanteil privat aufzubringen, so ist es möglich, beim Sozialamt einen Antrag auf “Hilfe zur Pflege” zu stellen. Diese Leistung wird bewilligt, wenn der Antragsteller alle wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllt.

Voraussetzungen und Zuschüsse

Leistungen der teilstationären Tages- bzw. Nachtpflege können von Personen in Anspruch genommen werden, für die die Versorgung und Pflege daheim nicht ausreichend gesichert ist. Der Betroffene muss die Kriterien der Vorversicherungszeit erfüllen und es muss selbstverständlich eine Pflegebedürftigkeit bzw. eine Bescheinigung über eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz vorliegen.

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Verfasst von: Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.02.2016 aktualisiert.

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Kategorien: Teilstationäre Pflege

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