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Neuer Schwerbehindertenausweis – was bedeutet die Änderung für Sie?

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Seit Januar 2013 hat sich das Format des Schwerbehindertenausweises verändert. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat in Zusammenarbeit mit den Sozialverbänden ein neues Format entwickelt. Den genauen Zeitpunkt der Umstellung auf das neue Kartenformat regelt das jeweilige Bundesland. Was bedeutet die Umstellung für Sie?

Der Schwerbehindertenausweis dient als Nachweis für die Inanspruchnahme von Rechten und Nachteilsausgleichen, die Menschen mit einer Schwerbehinderung per Gesetz zustehen, etwa besonderer Kündigungsschutz, Anspruch auf Zusatzurlaub oder auch Vergünstigungen bei der Besteuerung des Einkommens. Hier sind jedoch nicht Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gemeint, denn diese setzen keine versorgungsamtliche Anerkennung als schwerbehinderter Mensch voraus.

Das Versorgungsamt vermerkt auf dem Schwerbehindertenausweis den festgestellten Grad der Behinderung, den Ablauf der Gültigkeit des Ausweises sowie weitere gesundheitliche Merkmale in Form von Merkzeichen. Der Grad der Behinderung wird als ganze, auf 10 gerundete Zahl im Bereich von 50 bis 100 angegeben. Darüber hinaus enthält der Ausweis unter Umständen auf der Rückseite eine Historie, weist also aus, ab wann einzelne Feststellungen zum GdB und zu den Nachteilsausgleichen nachgewiesen sind.

Bis spätestens Januar 2015 soll die Umstellung auf das neue Kartenformat abgeschlossen sein. Eine dementsprechende Änderung in der Schwerbehindertenausweisverordnung ist durch das Bundeskabinett bereits beschlossen wurden. Der Bundesrat muss diesem noch zustimmen, was als Selbstgänger betrachtet wird.

Wie soll der Schwerbehindertenausweis aussehen?

Der alte papierene Schwerbehindertenausweis in DIN A6 Format ist unhandlich. Daher soll der neue Ausweis im Scheckkartenformat ausgestellt werden.

Trotz eines Extras, der Brailleschrift, bleibt der Ausweis kostenlos. Die Bundesregierung hat auf kostenintensive Elemente der Fälschungssicherheit oder teure Speicherchips verzichtet. Seit Januar 2013 haben die Bundesländer damit begonnen, die Ausweise umzustellen. Die alten Ausweise müssen auch beim Umstieg auf das Scheckkartenformat nicht zwingend neu ausgestellt werden.

Was bedeutet die Änderung für Sie?

Antragsteller Können dieser Änderung entspannt entgegen sehen. Sie brauchen nur abzuwarten, bis das Versorgungsamt an Sie herantritt und ein neues Bild für den Ausweis verlangt. Neuantragsteller bekommen den neuen Ausweis automatisch zugestellt.

Pflegende Angehörige müssen nichts veranlassen. Die zuständigen Versorgungsämter werden die Betroffenen mit alten Ausweisen rechtzeitig anschreiben. Da dieses im jeden Bundesland anders sein wird, kann nicht gesagt, wann die Betroffenen mit einer Umstellung rechnen können.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 11.03.2014 aktualisiert.

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Häufig gestellte Fragen

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Ist man mit einer Schwerbehinderung, die durch eine psychische Erkrankung entstanden ist, gleichzeitig auch in einer Pflegestufe?

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