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Nordic Walking als Therapie für Parkinson-Patienten

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Nordic Walking ist auch für Parkinson-Patienten ein optimales Training, da es viele Muskelgruppen stärkt und Gleichgewichtsprobleme reduziert. Gangblockaden, Koordination und allgemeine Geschicklichkeit werden gefördert, sodass der Erkrankte seine Beschwerden durch diese Sportart selbst lindern kann. Vielleicht ist Nordic Walking auch eine Bewegungsform für Ihren Angehörigen und Sie selbst.

Nordic Walking ist ein vielseitiges Training

Was gibt es Schöneres, als sich an der frischen Luft zu bewegen, ohne sich zu überanstrengen? Ein oft belächeltes, aber sehr effektives Ganzkörpertraining bietet das Nordic Walking auch für Parkinson-Patienten, da es mehr Muskelgruppen anspricht, als wenn man nur spazieren geht. Das Gehen mit Stöcken fördert die Schulterbeweglichkeit und den gestörten Armschwung. Der aufrechte Gang streckt den Hüftbereich, wobei sich automatisch ein korrektes Abrollen des Fußes von der Ferse bis zur Spitze ergibt.

Gehen mit Stöcken verbessert die Beschwerden bei Parkinson

Regelmäßiges Nordic Walking kann auch Ihrem Angehörigen mehr Sicherheit bei der Bewegung in der freien Natur zurückgeben und verbessert die Kondition schon bei niedrigem Tempo. Während diese Sportart Schulter- und Brustmuskeln strafft, die Verspannungen im Schulter-Nackenbereich löst und die Gangblockaden reduziert, schont es gleichzeitig die Gelenke. Somit ist das Gehen mit Stöcken wesentlich effektiver als ohne.

Die richtigen Stöcke auswählen

Wenn Sie oder/und Ihr Angehöriger das Nordic Walking ausprobieren möchten, sollten Sie unbedingt die richtigen Stöcke kaufen. Skistöcke oder Ähnliches sind für das Walken nicht geeignet. Nordic Walking-Stöcke haben spezielle Griffe und Schlaufen, damit die Stöcke nicht von der Hand rutschen können. Nehmen Sie nicht die billigsten Stöcke, sondern eine solide Qualität aus einer Carbon-Glasfaser-Mischung, die eine besondere Dämpfungseigenschaft haben. Nur so können die Stöcke Sie optimal unterstützen und die Gelenke schonen.

So sollte ein Nordic-Walking-Stock ausgestattet sein

Die Stocklänge ist ein weiterer wichtiger Faktor. Sie errechnet sich aus der Körpergröße multipliziert mit 0,66. Bei einer Körpergröße von 1,75 cm sollte der Stock also eine Länge von 115,5 cm haben. Für die Stockspitze brauchen Sie Gummipuffer für asphaltierte Wege, damit die Stöcke nicht wegrutschen und das Geräusch gedämpft wird. Die Handschlaufen sollten so geformt sein, dass sie ein Abrutschen vermeiden, aber genügend Spielraum lassen, damit sich die Hand abwechselnd öffnen und schließen kann.

Nordic Walking anfangs unter professioneller Leitung durchführen

Lassen Sie sich die Technik in einem Einführungskurs zeigen. Gerade zu Beginn ist es wichtig, dass jemand kontrolliert, ob der Bewegungsablauf korrekt ist, denn nur so macht das Walken Spaß und trainiert die Muskeln, ohne dass Sie sich verkrampfen. Da das Nordic Walking eine recht kommunikative Sportart ist, bei der man sich mühelos unterhalten kann, wird auch das gesellige Miteinander gefördert. AAllerdings müssen Sie auf Ihren parkinsonerkrankten Angehörigen Rücksicht nehmen, denn er kann nur eine Aufgabe auf einmal bewältigen. In den Pausen können Sie sich dann mit ihm oder in der Gruppe austauschen.

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Kategorien: Parkinson

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