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Normale Altersvergesslichkeit oder beginnende Demenz?

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Es ist eine Frage, die viele Menschen beschäftigt. Treten zunehmende Gedächtnisprobleme auf, entsteht eine wachsende Unruhe. Könnte diese Vergesslichkeit vielleicht schon ein Anfang von Alzheimer-Demenz sein?

Alzheimer-Demenz nimmt zu
Alzheimer-Demenz ist ein Wort, das unsere Generation zunehmend beschäftigt. Warum? Die Gründe sind vielfältig. Der naheliegendste Grund ist aber, dass unsere Lebenserwartung gestiegen ist und nicht nur unsere, auch die unserer Eltern, Tanten und anderer Verwandten. An sich ist dies kein Grund zur Besorgnis, aber mit steigendem Alter registrieren wir furchtsam die Fälle von Alzheimer-Demenz oder anderer Pflegebedürftigkeit.

Also fragen wir uns, wenn wir und unsere Verwandten alt werden, ob wir dann auch seelisch und körperlich gesund bleiben? Und wenn nicht, könnten wir an einer Alzheimer-Demenz erkranken oder leiden wir eventuell schon darunter? Wie sieht es mit den Eltern oder anderen Angehörigen aus? Sind erste geistige Defizite schon Alzheimer-Demenz oder bloß stressbedingt?

Wie unterscheidet sich eine normale Vergesslichkeit von einer beginnenden Demenz?

Die normale Altersvergesslichkeit
Sie zeichnet sich durch ihr vorübergehendes Erscheinen oder durch ein gelegentliches Vergessen aus. Beispielsweise wird gelegentlich der Schlüssel, die Handtasche oder die Brille verlegt, aber schnell wieder gefunden. Eine Verschlechterung ist kaum zu erkennen und tritt meist über einen großen Zeitraum ein.

Zur normalen Vergesslichkeit gehört auch das Vergessen von bestimmten Erlebnissen oder Erinnerungen. Meist fällt diese Lücke erst auf, wenn man gezielt auf die Ereignisse oder den Inhalt angesprochen wird. Eine erhöhte Konzentration oder ein angestrengtes Nachdenken hilft meistens, um die Erinnerung oder die Erlebnisse wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Wann kann es die Alzheimer-Krankheit sein?
Hingegen ist an eine Alzheimer-Krankheit zu denken, wenn die Vergesslichkeit länger andauert und nicht mit erhöhter Konzentration überwunden werden kann. Charakteristisch ist auch eine deutliche Verschlechterung innerhalb von wenigen Monaten. Hinzukommt ein vermehrtes Vergessen von wichtigen Gegenständen, auf die man sonst ein besonderes Augenmerk hat, z. B. das Portemonnaie, Kreditkarte oder Ausweis.

Diese Gegenstände werden dann auch an sonst untypischen Orten wiedergefunden. Besonders bedenklich wird es, wenn sich die Vergesslichkeit trotz Merkzettel oder Konzentrationshilfen nicht auffangen lässt. Schriftliche und mündliche Anweisungen werden zunehmend zu Problem, weil sich die Inhalte nicht merken lassen. Dementsprechend sind die Störungen meist auf das Kurzzeitgedächtnis beschränkt.

Typische Symptome
Das sind dementsprechend das Vergessen von dem Namen des Nachbarn, des Portemonnaies etc. mit einer schnellen Verschlechterung. Konzentrations- und Merkhilfen versagen.

Beobachten Sie diese Symptome an sich oder einem Ihrer Angehörigen, sollten Sie umgehend einen Arzt konsultieren! Leider wird die erste Phase der Alzheimer meistens nicht erkannt.

Typische Probleme
Der oder die Betroffene verweigern einen Arztbesuch. Die Gründe für diese Verweigerung können von Furcht vor der Diagnose bis hin zu dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, schwanken. Trotzdem sollten Sie hartnäckig bleiben. Tipp: Nehmen Sie eine Routineuntersuchung als Vorwand und informieren Sie die Arztpraxis über Ihren Verdacht. Falls Sie sich bei Ihrem Arzt nicht ernst genommen fühlen, suchen Sie einen anderen Arzt auf oder nutzen Sie die Gedächtnissprechstunde.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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