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Nutzen Sie den Uhrentest zur Früherkennung von Alzheimer

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Vergisst Ihr Angehöriger manchmal den Einkaufszettel? Lässt er den Herd nach dem Kochen angestellt? Sucht er täglich seine Brille? Kleine Vergesslichkeiten gelten nicht sofort als Vorbote einer Alzheimer-Erkrankung. Zur Früherkennung von Alzheimer gibt es zahlreiche Tests, die Sie zu Hause mit Ihrem Angehörigen durchführen können. Machen Sie beispielsweise den Uhrentest.

Gedächtnislücken im Alltag sind kein Drama. Nicht immer steckt eine ernst zu nehmende Krankheit dahinter. Was aber, wenn das Vergessen immer häufiger und die Verwirrung immer stärker werden? Verwechselt Ihr Angehöriger Tage und Monate, verläuft er sich in seiner Wohnung und bemerkt diese Vergesslichkeiten nicht einmal? Dann sollte Ihr Angehöriger auf eine eventuelle Alzheimerkrankheit hin untersucht werden.

Eine Untersuchung kann direkt von dem Hausarzt durchgeführt werden. Oder aber Sie machen von zu Hause aus den sogenannten Uhrentest. Wie dieser genau funktioniert und wie aussagekräftig er wirklich ist, erfahren Sie im Folgenden.

Was ist der Uhrentest?

Mittels eines Uhrentests können erste Hinweise auf Alzheimer enttarnt werden. Dieses von Shulman entdeckte Screening-Verfahren für die Neurologie testet die parietalen und frontalen Funktionen des Hirns – die visuellen Fähigkeiten sowie die motorische Umsetzung werden geprüft.

Wie Sie den Uhrentest mit Ihrem Angehörigen durchführen

Bei diesem Test bitten Sie Ihren Angehörigen darum, eine Uhr mit Ziffernblatt auf ein weißes Blatt Papier zu malen. Den Kreis, der die Uhr vorgeben soll, zeichnen Sie schon vorher ein. Weiterhin geben Sie ihm die Aufgabe, eine bestimmte Uhrzeit, beispielsweise 14.30 Uhr, mithilfe von Zeigern einzuzeichnen.

Normalerweise sollte diese Malaufgabe nicht länger als fünf Minuten dauern. Es ist ratsam, dass Sie sich während des Zeichnens Notizen machen: Zur Dauer, zum Verhalten, zur Bewegung, zur Reihenfolge, zu Korrekturen etc.

Anhand dieser Zeichnung prüfen Sie nun, inwieweit Ihr Angehöriger Ziffern und Zeiger richtig eingezeichnet hat. Je nachdem, wie viele Fehler Ihr Angehöriger gemacht hat, lassen sich Rückschlüsse auf Störungen des Gehirns und somit eine Alzheimer-Erkrankung ziehen.

Wie wird der Uhrentest ausgewertet?

Für die richtige Art und Weise, die Uhr zu zeichnen, werden insgesamt sieben Punkte verteilt:

  • Befindet sich die Zahl 12 ganz oben: 2 Punkte
  • Hat Ihr Angehöriger alle 12 Ziffern eingezeichnet: 1 Punkt
  • Hat Ihr Angehöriger einen Stunden- und einen Minutenzeiger gezeichnet: 2 Punkte
  • Hat er die richtige Uhrzeit eingezeichnet: 2 Punkte

Der Uhrentest fällt sehr gut aus, wenn alle Ziffern richtig eingezeichnet sind und durch zwei unterschiedliche Zeiger die richtige Uhrzeit angezeigt wird. Visuell-räumliche Orientierungsprobleme bestehen, wenn die Ziffern der Uhr das Uhrenblatt überschreiben, die Abstände zwischen den Zahlen unregelmäßig sind, Zahlen auf dem Kopf stehen und Hilfslinien verwendet werden.

Weiterhin kann zwar die Uhr optimal gezeichnet sein, aber die Uhrzeit wurde nicht richtig angegeben. Hierbei malt Ihr Angehöriger beispielsweise nur einen Zeiger oder aber schreibt die Uhrzeit in Textform ("14 Uhr 30" oder "Vierzehn Uhr Dreißig") in die Uhr.

Schwerwiegender wird es, wenn manche Ziffern gar nicht oder aber Zahlen über 12 eingezeichnet werden. Auch eine Kreisform der angeordneten Ziffern ist nicht erkennbar. Möglich ist auch, dass die Ziffern entgegen dem Uhrzeigersinn eingezeichnet werden. Auch die Schrift (unleserlich, gequetscht etc.) wird hierbei bewertet. Passen diese Kriterien zu dem Bild Ihres Angehörigen, leidet er unter mittelgradig visuell-räumlichen Orientierungsproblemen.

Die letzte Bewertungsstufe wird durch schwere visuelle Orientierungsprobleme definiert. Hierbei sind die Kriterien der vorherigen Stufe viel ausgeprägter. Nicht bestanden ist der Test, wenn Ihr Angehöriger keine Uhr gezeichnet hat. Entweder zeichnet er etwas völlig anderes oder macht keine Anstalten, etwas zu zeichnen und schreibt stattdessen Wörter auf das Papier.

Ist der Test aussagekräftig?

Wichtig: Dieser Test kann erste Hinweise auf eine mögliche Erkrankung liefern. Dennoch ist er nicht allzu aussagekräftig. Eine genaue Diagnose kann mit dem Test nicht gegeben werden. In jedem Fall sollten Sie einen Arzt konsultieren und mit diesem die Ergebnisse des Uhrentests besprechen. Zeigen Sie dem Arzt die gezeichnete Uhr und Ihre Anmerkungen. Nur so kann Klarheit geschaffen werden, ob Ihr Angehöriger tatsächlich unter Alzheimer leidet oder das Gedächtnis nur kleine harmlose Lücken aufweist.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Alzheimer, Demenz Test

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