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Ortungssysteme für Demenzkranke: Worauf müssen Sie achten?

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Viele Demenzkranke sind unruhig und wollen sich viel bewegen. So lange sie körperlich fit sind, ist gegen Spaziergänge ohne Begleitung nichts einzuwenden. Um sicher zu gehen, dass der Betroffene wieder nach Hause findet, hilft ein Personenortungssystem. Dieses ist auch für demente Menschen geeignet, die weglaufen, ohne dass es jemand bemerkt.

Welches Gerät passt zu Ihrem Angehörigen?

Personenortungssysteme gibt es inzwischen von vielen Herstellern und in verschiedenen Formen. Sie haben neben der Ortungsfunktion oft weitere Möglichkeiten, die der Träger des Geräts nutzen kann, um wieder nach Haus zu finden. Doch jeder Patient hat andere Fähigkeiten und manche können zum Beispiel ein Handy nicht mehr benutzen. Einige Geräte besitzen einen großen Notfallknopf, den der Demenzkranke drücken muss, um eine Verbindung zu Ihnen oder einem anderen Ansprechpartner herzustellen. Manche Notrufe werden auch zu einer Zentrale geleitet. Eine fremde Person als Ansprechpartner ist möglicherweise auch nicht für jeden Demenzkranken geeignet.

Ortungssystem am Arm oder im Schuh tragen

Ein wichtiger Punkt ist auch die Form des Ortungssystems. Bekäme ein Demenzkranker ein Gerät um den Hals gehängt oder um die Hüfte gebunden, würde es möglicherweise nicht von jedem akzeptiert. Nicht selten wird es als Fremdkörper empfunden, den der Patient nicht kennt und daher nicht tragen möchte. Hat das Ortungssystem dagegen ein vertrautes Design wie etwa eine Armbanduhr, nimmt der Demenzkranke es leichter an. Inzwischen gibt es auch Schuhe mit eingebautem GPS-Empfänger. Der Vorteil liegt darin, dass der Demenzkranke keinen Fremdkörper entdeckt und ihn nicht entfernen kann.

Die wichtigsten Funktionen eines Ortungssystems

Ortungssysteme, die wie eine Armbanduhr getragen werden, sollten einen Sicherheitsverschluss haben, damit der Träger das Gerät nicht abnehmen kann. Es sollte außerdem stoßfest und wasserdicht sein. Kosten durch die Ortung sollten nur dann entstehen, wenn das System tatsächlich benutzt wird. Weiterhin sollten keine regelmäßigen monatlichen Zusatzkosten durch die Ortung entstehen. Das Gerät sollte in jeder Hinsicht allein funktionieren, sodass eine Bedienung durch den Demenzkranken entfällt. So kann dieser das Gerät lange verwenden, auch wenn er sich nicht mehr verständigen kann.

Systeme mit Sprechmöglichkeiten sind nur für Patienten geeignet, die noch mit gesprochenen Hinweisen umgehen können. Sinnvoll ist eine Funktion, die es ermöglicht, einen Sicherheitsbereich festzulegen. Sobald der Demenzkranke ihn verlässt, wird ein Signal an Sie oder die zuständige Betreuung geschickt.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.01.2016 aktualisiert.

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