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Palliative Care: Möglichkeiten, den letzten Weg zu bereiten

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Wenn die Krankheit als nicht mehr heilbar gilt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit den Patienten umzugehen. Mit Palliative Care ist das Eingehen auf den Sterbenden gemeint, um herauszufinden, wie er sich seinen letzten Weg vorstellt. Lesen Sie hier, wie Ihnen Palliative Care im Umgang mit Sterbenden hilft.

Palliative Care kommt aus der Hospizbewegung

Schon in den sechziger Jahren begann die Hospizbewegung in England. Seitdem gibt es immer neue Projekte, den Sterbenskranken ein schönes Lebensende zu bereiten. Palliative Care möchte vor allen Dingen das Leiden der Patienten verhindern und sucht nach ganzheitlichen Möglichkeiten der Sterbebegleitung.

Palliative Care und Schmerztherapie

Hierbei geht es vor allen Dingen um die Sicherung der Lebensqualität der Patienten. Ein Patient, der permanent unter Schmerzen leidet, kann kein schönes Leben mehr haben. Deshalb werden mit verschiedenen Ärzten die richtigen Medikamente ermittelt, die den Patienten am besten vom Schmerz befreien. Aber Schmerzen können nicht nur medikamentös behandelt werden, da viele starke Schmerzmittel unangenehme, Lebensqualität mindernde Nebenwirkungen hervorrufen.

Deshalb gilt es, Medikamente und alternative Schmerztherapien wie die Stimulation mit Elektroden zu kombinieren. Da bei der Palliativmedizin nicht mehr die Heilung als Ziel gesetzt ist, können Medikamente durchaus hilfreich sein, ohne dass man sich um die Folgen große Sorgen machen muss. Wichtig bei der Schmerztherapie: die genaue Befragung des Patienten, auch wenn dieser aufgrund seiner Krankheit, nicht mehr zurechnungsfähig ist.

Was bedeutet das für Sie? Wenn Ihr Angehöriger sich nicht mehr selbst äußern kann, vertreten Sie seine Interessen. Sprechen Sie mit den Ärzten darüber, wie Schmerzen gelindert werden können. Bleiben Sie hartnäckig. Niemand muss heute mehr auf seinem letzen Weg unter Schmerzen leiden.

Psychologische Betreuung

Die psychologische Betreuung des Sterbepatienten ist besonders wichtig. Der Patient muss mit dem Gedanken zurecht kommen, in den nächsten Monaten oder Jahren zu sterben und dass keine Heilung mehr möglich ist. Sich damit abzufinden ist nicht leicht und benötigt großes Feingefühl.

Was bedeutet das für Sie? Haben Sie ein offenes Ohr für Ihren Angehörigen. Das fällt natürlich nicht immer leicht. Reden Sie offen über das Sterben und lenken Sie nicht ab.

Zusammenarbeit mit vielen Experten

Bei der Palliative Care arbeiten Fachleute und Ehrenamtliche zusammen. Es gilt herauszufinden, was der Patient benötigt. Möchte er Zuhause behandelt werden, oder in Gesellschaft auf einer Station. Ambulante Behandlung oder Hospiz?

Der Patient bekommt die Unterstützung von Palliativärzten, Hospizdiensten, Pflegehelfern, der Seelsorge, Sozialarbeit und Physiotherapie. Die Palliative Care lehnt eine künstliche Verlängerung des Lebens ab, ebenso wie eine Beschleunigung des Ablebens. Das Ende des Lebens wird als natürlich akzeptiert und der Patient daraufhin behandelt, dass er die größtmögliche Lebensqualität erhält.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 17.03.2014 aktualisiert.

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