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Palliativmedizin

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Patienten in der Palliativmedizin sind nicht mehr heilbar. An oberster Stelle stehen in der verbleibenden Lebenszeit die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten. Es soll keine Verlängerung der Lebenszeit angestrebt werden, sondern eine Verbesserung der Lebensqualität.

Was ist die Palliativmedizin?
Laut der Definition der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ist "die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer voranschreitenden, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt" der Inhalt der Palliativmedizin.

Die Palliativmedizin und ihre Inhalte sind häufig schon in frühen Stadien der Krankheit, beispielsweise direkt nach der Diagnose, gefordert.

Welche Ziele hat die Palliativmedizin?
Das Ziel der Palliativmedizin ist es, dem Patienten ein beschwerdefreies, schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Die Palliativmedizin strebt keine zwanghafte Verlängerung der Lebenszeit an, die nur durch sinnlose Therapieversuche den Patienten belastet und verhindert, dass die restliche verbleibende Zeit optimal genutzt werden kann.

Das Motto der Palliativmedizin ist: Geben Sie den Tagen mehr Leben! Sie ist keineswegs lebensverneinend, es geht nur darum, die verbleibende Zeit bei einer nicht mehr heilbaren Krankheit qualitativ zu nutzen. Aktive Sterbehilfe wird strikt abgelehnt, der Tod wird weder beschleunigt, noch hinausgezögert. Wichtig in der Palliativmedizin ist die Akzeptanz des Tods als Teil des Lebens.

Was muss die Palliativmedizin beachten?
Wichtig ist, dass das Selbstbestimmungsrecht des Patienten geachtet wird. Er darf alle Behandlungen verweigern und hat das Recht zu sterben. Nimmt der Patient die Behandlung an, erfolgt sie in einer Umgebung seiner Wahl (zu Hause, stationär, Pflegeheim, etc.).

Die psychischen, physischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse vom Patienten und seinen Angehörigen müssen berücksichtigt werden. Der Grundsatz der Palliativmedizin heißt "high person, low technology". Der Mensch steht im Vordergrund, Ziel der Behandlung ist die Verbesserung der Lebensqualität des Kranken. Wichtig für eine funktionierende Behandlung ist die Offenheit zwischen Patient und Behandelndem.

Für alle Bereiche gibt es Spezialisten (Symptomkontrolle, Pflege etc.), die von einem Behandlungsteam zentral koordiniert werden. Die Betreuung des Patienten und seinen Angehörigen geht über den Tod bis in die Trauerzeit hinein. Es müssen alle Behandlungsschritte und Ergebnisse dokumentiert und ausgewertet werden. Die Palliativmedizin bildet und unterrichtet Ärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Seelsorger und Ehrenamtliche.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 17.03.2014 aktualisiert.

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Abschied und Trauer

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Die Palliativmedizin ist eine besondere medizinische Ausrichtung, denn sie hat nicht das Ziel zu heilen, sondern versucht einem Sterbenden einen möglichst beschwerdefreien Tod zu ermöglichen. Diese Form der Medizin zielt somit nicht auf eine Lebensverlängerung ab. Bei ihr geht es darum, die Qualität des Lebens durch geeignete Schmerzmedikamente oder ähnliches zu verbessern.

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