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Parkinson: Keine ruhige Minute mehr

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Parkinson bzw. Morbus Parkinson ist eine neurologische Erkrankung, die schleichend voran geht. Charakteristisch ist unter anderem der Tremor (Zittern). Was Sie über Parkinson wissen sollten und welche typischen Begleiterkrankungen dieses Krankheitsbild prägen, erfahren Sie bei curendo.

Wodurch entsteht die Parkinson-Krankheit?
Parkinson ist eine der häufigsten Krankheiten in der Neurologie. Es entsteht durch eine Störung im Gehirn, die erheblich den Bewegungsapparat des Betroffenen schädigt. Betroffene sind meist zwischen 55 und 65 Jahren alt. Bei der Krankheit Parkinson gehen Nervenzellen im Gehirn verloren, in denen Dopamin enthalten ist. Dadurch geht auch das Dopamin verloren, welches ein Vorbote des Adrenalins ist.

Mit fehlendem Dopamin verlangsamen sich die Bewegungen oder es entsteht eine komplette Bewegungsunfähigkeit. Durch Fehlen des Dopmanins vermehrt sich der Botenstoff Acetylcholin, der das Zittern und die Steifheit, die für Parkinson typisch sind, auslöst. Das Fehlen von Dopamin ist somit der Auslöser von Parkinson. Allerdings ist bis heute unklar, warum die Nervenstellen im Gehirn absterben und der Dopaminanteil verschwindet.

Der Verlauf von Parkinson
Symptome der Parkinson-Krankheit sind verlangsamte Bewegungen, Zittern und vollständige Muskelsteifheit. Diese können in unterschiedlichen Stadien auftreten. Im Frühstadium von Parkinson treten Muskelverspannungen, Müdigkeit und Depressionen sowie Schweißausbrüche und Verstopfungen auf. Erst nach und nach kann die Feinmotorik nicht mehr komplett eingesetzt werden. Schreiben oder Kämmen fallen dem Betroffenen schwer. Der Gang und die Mimik des Patienten verändern sich ebenfalls.

Im fortgeschrittenen Stadium von Parkinson tritt neben der Bewegungseinschränkung auch die Muskelversteifung hinzu. Der Parkinson-Patient kann sich in diesem Stadium nicht mehr schnell bewegen. Der Körper zeugt von Instabilität, ein Patient geht meist leicht nach vorne und in den Knie gebeugt, hat die Ellebogen angewinkelt, das Gesicht ist erstarrt und das parkinsontypische Zittern tritt ein. In dieser Position stürzen viele Parkinsonbetroffene, da ihre Reflexe nicht schnell genug einsetzen.

Weitere Symptome des fortgeschrittenen Stadiums von Parkinson sind Blasenschwäche, Seh- und Schluckstörungen. Von Fall zu Fall können viele weitere Symptome wie Darmträgheit oder Angststörungen hinzukommen.

Die Spätphase von Parkinson kennzeichnet sich durch die völlige Bewegungsunfähigkeit des Patienten, die sogenannte akinetische Krise. Sollte sich Ihr Angehöriger in dieser Phase von Parkinson befinden, so muss er umgehend in eine Klinik eingeliefert werden. Die akinetische Krise ist lebensbedrohlich. Erkrankungen oder Flüssigkeitsmangel können diesen Zustand hervorrufen. Achten Sie darauf, dass Ihr Angehöriger ausreichend trinkt.

Ist Parkinson heilbar?
Wurde bei Ihrem Angehörigen Parkinson diagnostiziert, sollten Sie diesem sofort eine Therapie nahelegen. Versuchen Sie, die Selbstständigkeit Ihres Angehörigen solange wie möglich aufrecht zu erhalten und die Pflegebedürftigkeit hinaus zu schieben. Physiotherapeutische Maßnahmen versuchen, die Beschwerden des Patienten zu lindern und eine Verbesserung des Bewegungsapparates zu erzielen.

Bestimmte Medikamente können außerdem das Fehlen des Dopamins ausgleichen. Diese Medikamente ahmen die Wirkung des Dopamins nach oder blockieren einen weiteren Abbau des Dopamins. Eine Heilung von Parkinson ist leider nicht möglich. Dennoch emöglicht der Fortschritt der Medizin, dass Parkinsonpatienten lange Zeit unbeschwert leben können. Der Zustand der Pflegebedürftigkeit kann mit einer rechtzeitigen Therapie weit nach hinten verschoben werden.

Parkinson: So können Sie Ihrem Angehörigen helfen
Wichtig neben der medikamentösen Behandlung ist eine Physiotherapie, die Sie von zu Hause aus durchführen können. Helfen Sie Ihrem Angehörigen beim Gehen, beim Aufstehen und Hinsetzen, beim Zähneputzen und beim Treppen steigen. Kurz: Führen Sie mit Ihrem Angehörigen die alltäglichen Bewegungsabläufe durch.

Außerdem sollten Sie auf die Gesundheit Ihres Angehörigen achten. Eine ausreichende Ernährung ist als Begleitbehandlung von Parkinson ein absolutes Muss. Ihr Angehöriger sollte ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und fettarm essen. Auf Sport und genügend Bewegung sollten Sie achten. So könnten Sie mit Ihrem Angehörigen regelmäßig Schwimmen gehen oder Gymnastikübungen machen. Es ist von großer Bedeutung, dass sich der Parkinsonerkrankte nicht “gehen lässt”. Motivieren Sie ihn täglich und seien Sie ihm eine besondere Unterstützung.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.03.2014 aktualisiert.

Kategorien: Parkinson

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