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Parkinson-Nebensymptome: Schluckstörungen, Schwitzen, Blasenprobleme

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Neben den Hauptbeschwerden bei Morbus Parkinson leiden vor allem länger erkrankte Patienten unter einer Reihe vegetativer Störungen, die den Alltag zusätzlich erschweren. Wie wirken sich Schluckstörungen, übermäßiges Schwitzen und Blasenprobleme aus und wie kann man sie lindern?

Speichelproduktion und Schluckstörungen bei Morbus Parkinson

Patienten mit Morbus Parkinson leiden bei fortschreitender Erkrankung unter vegetativen Störungen. Da das vegetative Nervensystem nicht bewusst gesteuert werden kann, können wir willentlich nichts daran ändern. Mit Medikamenten und physiotherapeutischen oder anderen Maßnahmen lassen sich die Beschwerden jedoch lindern. Ein Nebensymptom einer Parkinsonerkrankung ist der aus dem Mund fließende Speichel.

Man nimmt häufig an, dass die Speichelproduktion stark erhöht ist, aber das Gegenteil ist der Fall: Eigentlich wird eher weniger Speichel gebildet. Da Parkinsonpatienten jedoch unter Schluckstörungen leiden, wird der Speichel gesammelt und fließt dann schließlich aus dem Mund. Mit einer logopädischen Behandlung lässt sich die Schluckbewegung anregen, sodass der Speichel wieder den natürlichen Weg gehen kann.

Hyperhidrosis: Vermehrtes Schwitzen bei Parkinson-Patienten

Etliche Parkinson-Patienten schwitzen vermehrt, vor allem nachts. Die Schwitzanfälle sind meist so stark ausgebildet, dass sowohl Schlafanzug als auch Bettwäsche und Decken klatschnass sind. Damit Sie nachts nicht lange hantieren müssen, legen Sie sich Schlafanzüge und ein bis zwei frisch bezogene Bettdecken und Kissen bereit. So müssen Sie nur noch die Laken wechseln und Ihren Angehörigen neu anziehen. Das Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein, damit er nicht noch mehr schwitzt.

Tagsüber sollten Sie darauf achten, dass sich Ihr Angehöriger nicht zu wenig anzieht. Eine leichte Jacke und einen Schal sollte er selbst an Sommertagen dabei haben, wenn die Wetterlage schwankt. Mit Medikamenten lässt sich das vermehrte Schwitzen in den Griff bekommen oder zumindest reduzieren.

Parkinson: Blasenfunktionsstörungen verschiedener Art

Ein weiteres, vegetatives Problem ist eine gestörte Blasenfunktion. Die Blase sendet bereits bei geringer Füllung ein Signal aus, dass sie geleert werden möchte. Das bedeutet, dass Ihr Angehöriger wahrscheinlich gleich mehrmals pro Nacht zur Toilette gehen muss. Der Harndrang kann so übermäßig werden, dass der Urin nicht mehr zu halten ist. Damit nicht alles in die Kleidung und ins Bett geht, sollte der Betroffene geschlossene Inkontinenzmaterialien tragen. Sie nehmen sehr viel Flüssigkeit auf und sitzen so gut, dass sie unter der normalen Hose nicht auffallen.

Einige Patienten haben ein anderes Blasenfunktionsproblem: Sie leiden unter einer Blasenentleerungsstörung. Die Blase kann nicht mehr gezielt entleert werden. Die Ursache dieser Störung ist bisher nicht geklärt, allerdings können einige Parkinsonmedikamente sich negativ auf die Entleerung auswirken. Mithilfe verschiedener Medikamente oder eines Katheters kann Ihr Angehöriger seine Blase leichter entleeren. Zudem kann ein spezielles Toilettentraining dafür sorgen, das Gefühl für die Blase wiederzuerlangen. Blasenfunktionsstörungen sollten Sie immer mit dem Urologen besprechen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

Kategorien: Parkinson

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