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Parkinson – schleichender Verlust des Bewegungsapparats

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Bewegungsabläufe sind nicht kontrollierbar, die Muskeln werden steif, die Hände zittern – die Rede ist von Parkinson, einer der häufigsten Krankheiten im fortgeschrittenen Alter. Aber was genau bedeutet Parkinson überhaupt? In diesem Beitrag erhalten Sie alle Informationen rund um diese Krankheit.

Parkinson, oder auch Morbus Parkinson oder Parkinson-Krankheit, betrifft meistens Menschen jenseits der 50 Jahre. Es handelt sich hierbei um eine neurologische Störung des Gehirns, deren Ursachen unbekannt sind (bei 75 Prozent aller Parkinson-Erkrankungen wird der Auslöser nicht gefunden). Durch diese Störung ist der Bewegungsapparat erheblich eingeschränkt, ein Verlust der Bewegungsfähigkeit ist nicht ausgeschlossen.

Parkinson ist eine der häufigsten neurologischen Krankheiten bei Menschen im höheren Alter. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Allerdings sind auch ca. 10 Prozent der Betroffenen unter 40 Jahren.

Bekannte Ursachen von anderen Parkinson-Erkrankungen
Es gibt nicht nur die eine Parkinson-Krankheit. Bei anderen Parkinson-Krankheiten sind die Ursachen bekannt, hierzu gehören beispielsweise das familiäre Parkinson-Syndrom, deren Auslöser im Erbgut versteckt sind, das symptomatische Parkinson-Syndrom, das aufgrund von anderen Erkrankungen und schädlichen Umwelteinflüssen auftritt und das atypische Parkinson-Syndrom, entstehend durch andere neurologische Erkrankungen.

Was passiert mit dem Körper bei Parkinson?
Ähnlich wie bei der Alzheimer-Demenz tritt auch Parkinson nicht plötzlich auf. Vielmehr handelt es sich hier um einen schleichenden Verlust der Bewegungsfähigkeiten. Nach und nach verliert das Gehirn an Nervenzellen. In diesen Nervenzellen ist der wichtige Baustein Dopamin enthalten, ein Hormon, aus dem Adrenalin gebildet wird. Fehlt Dopamin ist der Betroffene erheblich in seinen Bewegungen eingeschränkt. Unterschieden wird hier zwischen einer Hypokinese (Verlangsamung der Bewegung) und Akinese (Bewegungslosigkeit).

Wie entsteht das für Parkinson typische Zittern?
Das parkinsontypische Zittern oder auch Tremor genannt entsteht durch das hormonelle Ungleichgewicht. Durch das Fehlen von Dopamin erhalten die Bausteine Acetylcholin oder Glutamat die Überhand. Diese Dysbalance lässt den Menschen zittern und seine Muskeln steif werden.

Und genau anhand dieser Hormone wird auch die Diagnose gestellt. Weist ein Patient parkinsonähnliche Symptome auf, verabreicht der Arzt Dopamin. Meistens werden dadurch die Beschwerden gelindert. So entsteht durch dopaminhaltige Medikamente Klarheit, ob eine Vorstufe zur Parkinson-Krankheit besteht.

Heilung von Parkinson nicht möglich
Auch wenn die Wissenschaft die Krankheit weitestgehend erforscht hat, ist eine Heilung dennoch nicht möglich. Allerdings können mittels Medikamenten die Beschwerden verbessert werden. Dank der fortschrittlichen Medizin ist es auch Parkinson-Patienten ermöglicht worden, ein langes und zufriedenes Leben zu führen. Über eine Parkinson-Therapie (Physiotherapie, Sprachtherapie) wird der Körper trotz Parkinson trainiert.

Weiterhin gibt es zahlreiche Selbsthilfegruppen, die Parkinson-Patienten unterstützen. Ein wertvoller Austausch mit anderen Betroffenen gibt den Patienten schnell ein neues Lebensgefühl und das Wissen, nicht allein mit der Krankheit umgehen zu müssen.

Schauen Sie beispielsweise auf der Seite des Bundesverbands der Deutschen Parkinson Vereinigung nach, hier erhalten Sie jede Menge Adressen für die für Sie richtige Parkinson-Selbsthilfegruppe.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Parkinson

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