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Parkinson: Welche Therapie ist die richtige für Sie?

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Parkinson hat aufgrund eines Verlusts an Dopamin-bildenden Zellen heftige Auswirkungen auf den Körper. Eine extreme Steifigkeit oder ein Tremor sind die Folge. Erfahren Sie hier, was Sie von der Parkinsonbehandlung erwarten können und über welche Parkinson-Therapien Sie mit Ihrem Arzt reden sollten.

Medikamente

Parkinson-Symptome werden vor allen Dingen mit Medikamenten behandelt. Diese müssen den Mangel an Dopamin ausgleichen. Dies geschieht unter anderem mit dem Wirkstoff L-Dopa. Dieser ist eine Vorstufe zum Dopamin und wird vom Gehirn selbstständig in Dopamin umgewandelt. L-Dopa wird im Blut leider sehr schnell abgebaut, sodass des Weiteren Abbau-Hemmer genommen werden müssen.

Diese Abbau-Hemmer führen teilweise zu starken Nebenwirkungen, sind aber andererseits auch notwendig, damit L-Dopa richtig funktionieren kann.

Chirurgische Eingriffe

Ein neues Verfahren heißt Tiefenhirnstimulation und wird bisher nur bei Patienten angewandt, denen die Therapie mit Medikamenten nicht mehr weiterhilft. Bei dem chirurgischen Eingriff wird unter lokaler Betäubung eine Sonde im Hirn installiert. Diese ist mit feinen Drähten mit einer Box verbunden, die wie ein Schrittmacher im Hirn agiert. Mit feinen Elektroimpulsen werden bestimmte Hirnregionen ein- oder ausgeschaltet.

Stammzellentherapie

Ein in den Anfängen steckendes Verfahren ist die Stammzellentherapie. Hier wird versucht, die Dopamin-produzierenden Zellen mit Stammzellen zu reparieren. Da Stammzellentherapie vor allen Dingen in Europa ein heikles Thema ist, kommen die Forscher hier nur langsam voran. Allerdings erzielten erste Studien Erfolge.

Weitere Therapien bei Parkinson

Weitere Parkinson-Therapien sind abhängig von den Symptomen. Sie sollten zusammen mit dem behandelnden Arzt über folgende Maßnahmen nachdenken:

  • Schluckbeschwerden und Sprachprobleme
    Bei Sprachproblemen kann ein Logopäde helfen. Mit Übungen wird das Sprechen trainiert.
    Wenn das Essen von festen Speisen kaum möglich ist, kann ebenso ein Logopäde hinzugezogen werden. Er trainiert das Schlucken.
  • Depressionen
    Mit Hilfe einer Psychotherapie können Sie oder Ihr Angehöriger lernen, mit seiner Krankheit zurecht zu kommen und die Hilfe von anderen Menschen zuzulassen.
  • Probleme mit der Beweglichkeit
    Probleme mit Gleichgewicht, Laufen und der Beweglichkeit im Allgemeinen, können mit Hilfe von Physiotherapeuten verringert werden.

Es gibt bisher keine Heilung für das Parkinson-Syndrom, allerdings eine Vielzahl an Möglichkeiten, Symptome zu lindern.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Parkinson

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