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Diese Hilfen können Sie nach Hause holen

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Oft bereitet Pflegebedürftigen und deren Angehörigen das Einkaufen, Putzen oder die Fahrt zum Arzt, die umständlich organisiert werden muss, große Mühe. Meist müssen sie sich dann Hilfen nach Hause holen. Es gibt viele Möglichkeiten um Hilfe von außen zu bekommen.

EikaufswagenFoto: © Alexas_Fotos | Pixabay.com

Einkaufs- und Lieferdienste

Häufig machen Bewegungseinschränkungen Pflegebedürftigen das Einkaufen schwer. Immer mehr Geschäfte, Dienste und Apotheken bieten daher einen Einkaufs- oder Lieferservice an.

Auch viele Getränkemärkte, Supermarktketten, Tiefkühlkostketten oder kleinere Lebensmittelgeschäfte haben inzwischen einen solchen Einkaufs- und Lieferservice. Selbst rollende Supermärkte sind besonders im ländlichen Raum verbreitet.

Die Bestellung kann meist telefonisch, per Fax, SMS oder per Internet erfolgen.

Tipp: Fragen Sie bei Ihrem nächsten Einkauf oder dem nächsten Besuch in Ihrer Apotheke nach einem Einkaufs- und Lieferservice. Wenn ein solcher Service angeboten wird, können Sie sich auch mit Nachbarinnen und Nachbarn zusammenschließen und dadurch bei den Liefergebühren etwas Geld sparen.

Essen auf Rädern

Wenn Pflegebedürftigen oder ihren Angehörigen das Kochen schwer fällt, können Sie sich an einen Menübringdienst wenden. Menübringdienste – auch Essen auf Rädern genannt – liefern regelmäßig fertig zubereite komplette warme Mahlzeiten nach Hause.

Meist haben die Wohlfahrtsverbände oder Kirchen solch einen Menüservice im Angebot. Häufig können Pflegebedürftige zwischen verschiedenen Gerichten wählen, darunter auch vegetarische Gerichte und Schonkost. Oft bieten auch Seniorenzentren, Altenheime, Restaurants oder Metzgereien ein preisgünstiges Menü mit Lieferservice an.

Wichtig: Wenn Sie einen Menübringdienst testen wollen, sollten Sie darauf achten, dass Sie den Dienst auch kurzfristig wieder ab- oder umbestellen können, falls Sie nicht zufrieden sind oder wenn Sie einmal krank werden.

Tipp: Fragen Sie vor Ort oder in Pflegestützpunkten nach, wo Sie in Ihrer Nähe einen Menübringdienst finden können.

Haushaltshilfen

Wenn Pflegedürftige und ihre Angehörigen die tägliche Hausarbeit alleine nicht mehr schaffen, können sie sich durch eine Haushaltshilfe beim Putzen oder bei der Wäscheversorgung unterstützen lassen. Nach Absprache kann eine Haushaltshilfe auch kleinere Besorgungen erledigen.

Inzwischen gibt es schon Agenturen, die entsprechende Haushaltshilfen vermitteln. Pflegebedürftige können aber auch selbst solche Haushaltshilfen einstellen, müssen dann aber das Beschäftigungsverhältnis anmelden und Sozialversicherungsabgaben sowie Steuern für die Haushaltshilfe zahlen.

Tipp: Mehr zum Thema Beschäftigung einer Haushalthilfe erfahren Sie in der Minijobzentrale auf der Homepage der Bundesknappschaft.

Hausmeisterdienste

Für schwierige Arbeiten im Garten oder kleinere Reparaturarbeiten im Haus werden Hausmeisterdienste angeboten, die im Winter auch den Schnee räumen.

Mobile Soziale Dienste

Mobile soziale Dienste helfen oft beim Sauberhalten der Wohnung, Reinigen und Instandsetzen der Wäsche und auch beim Erledigen von Einkaufen. Aber auch die Hilfe bei der Körperpflege, die Begleitung bei Arzt- oder Behördengängen, Schreib- und Vorlesedienste sowie das Erledigen von kleineren Reparaturarbeiten in der Wohnung gehören häufig zu ihrem Aufgabenbereich.

Mobile Nagel-, Fuß- und Haarpflege

Viele Pflegebedürftige schaffen es alleine nicht mehr zum Friseur oder zum Fußpfleger. Viele Friseure oder Fußpfleger, aber auch Nagelpfleger kommen daher – gegen einen geringen Aufpreis – auch ins Haus.

Fahr-, Begleit- und Besuchsdienste

Wenn Pflegebedürftige nicht mehr gut laufen können und selbst nicht mehr Auto fahren können, brauchen Sie Hilfe, etwa bei der Begleitung zum Arzt, oder beim Besuch von Freizeit- und Kulturveranstaltungen. Nicht immer stehen dann aber öffentliche Verkehrsmittel oder Angehörige, Freunde oder Nachbarinnen und Nachbarn mit einem Auto zur Verfügung.

Taxi- oder andere Fahrdienstunternehmen bieten dafür Fahr- und Begleitdienste an. In manchen Städten gibt es ehrenamtlich organisierte Dienste („Bürgerbusse“), aber auch geschäftliche Besuchs- und Begleitdienste, die gegen Geld z. B. auch Unterstützung bei Behördenangelegenheiten leisten.

Tipp: Kostenlose Fahr- und Begleitdienste sind leider sehr selten geworden. Fragen Sie aber bei Ihrer Kommune, beim Nahverkehrsunternehmen oder bei ehrenamtlichen Organisationen, etwa Seniorenbüros oder der Nachbarschaftshilfe und der Kirche danach.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 07.10.2016 aktualisiert.

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