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Pflege zu Hause oder Pflegeheim?

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In Deutschland soll jeder Mensch selbstständig entscheiden können, ob er zu Hause gepflegt oder in einem Pflegeheim betreut werden möchte. Die Pflegeversicherung gewährt daher Leistungen für die private oder die stationäre Pflege. Die Entscheidung, wie und wo die Pflege stattfinden soll, ist für viele nicht leicht. Pflegenoten sollen die Wahl erleichtern.

Pflege zu Hause oder im Pflegeheim: Wer bezahlt das?

Tritt eine Pflegebedürftigkeit ein, so hilft die Pflegeversicherung die damit verbundenen finanziellen Lasten zu tragen. Welche Leistungen ein Versicherter erhält, ist gesetzlich genau geregelt und hängt davon ab, in welche Pflegestufe er eingeordnet wird. Die Pflegestufen gelten sowohl in der gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherung.

Beide Systeme gewähren bei einer Pflegebedürftigkeit daher die gleichen Leistungen. Unterschiede gibt es hingegen in puncto Beiträge. Während in der gesetzlichen Pflegeversicherung die Beiträge einkommensabhängig berechnet werden, sind für die Kosten der privaten Pflegeversicherung, das Eintrittsalter sowie der Gesundheitszustand des Versicherungsanwärters entscheidend.

Pflegeheime garantieren umfassende Betreuung

Der Vorteil eines Pflegeheims besteht darin, dass pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr betreut und versorgt werden können. Mittlerweile nehmen mehr als zwei Millionen Deutsche in etwa 11.000 Einrichtungen diese Möglichkeit in Anspruch. In Pflegeheimen wird eine umfangreiche pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung gewährleistet.

Dabei wird versucht, einen bestmöglichen Kompromiss zwischen individuellen Wünschen und finanziellen Möglichkeiten zu finden. Für Versicherte der gesetzlichen Pflegeversicherung, wird bei Unterbringungen im Heim, das Pflegegeld direkt an die entsprechende Einrichtung gezahlt.

Privat Versicherte erhalten hingegen ein Pflegetagegeld, wodurch die Heimunterbringung finanziert werden muss. Die Pflegeversicherung zahlt generell nur bis zu 75 Prozent der Heimkosten. Es sei denn, die Pflegebedürftigkeit entspricht der Pflegestufe III oder dem Härtefall. Hier werden die Kosten vollständig übernommen.

Vertraute Umgebung durch Pflege zu Hause
Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine häusliche Pflege. Sie ermöglicht die Versorgung im gewohnten familiären Umfeld und sorgt bei vielen Pflegebedürftigen für ein besseres Wohlbefinden. Die Pflege kann von Angehörigen oder anderen nahestehenden Personen aus dem sozialen Umfeld übernommen werden, ohne dass diese eine professionelle Ausbildung dafür benötigen.

Bei häuslicher Pflege wird dem Versicherten ein der Pflegestufe entsprechendes Pflegegeld im Monat ausgezahlt. Dadurch sollen Pflegehilfsmittel und ein häuslicher Pflegedienst finanziert beziehungsweise pflegende Angehörige entschädigt werden.

Mehr Transparenz durch Pflegenoten
Die Qualität der Pflegeheime und häuslichen Pflegedienste fällt sehr unterschiedlich aus. Um die Suche nach dem geeigneten Pflegeheim zu erleichtern, werden seit dem 1. Dezember 2009 für stationäre Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste Pflegenoten vergeben und veröffentlicht. Grundlage für diese Noten sind 82 Einzelkriterien in fünf Qualitätsbereichen, die mit Punkten auf einer Skala von null bis zehn bewertet werden.

Die Pflegekriterien sollen wichtige Hinweise zur gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung der Pflegebedürftigen geben. Ziel ist es, die Qualität und Transparenz in der Pflege zu verbessern sowie eine Hilfestellung bei der Suche nach der geeigneten Pflegeeinrichtung, beziehungsweise dem geeigneten Pflegedienst, zu bieten.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

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