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Pflege zu Hause optimal meistern

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Sie möchten nicht, dass Ihr pflegebedürftiger Angehöriger in einem Pflegeheim unterkommt? Sie wollen den Schritt wagen und Ihren Angehörigen zu Hause pflegen? Damit Ihnen das gelingt, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten. Die folgenden Tipps von curendo helfen Ihnen, den Pflegealltag zu Hause perfekt zu meistern.

Die Pflege einer Person von zu Hause aus muss gut vorbereitet werden. Denn das sonst so gewohnte und heimische Umfeld wird mit der Pflegebedürftigkeit zu einem Hindernis-Parcours, den es zu überwinden gilt. Sie als Pfleger müssen dafür einige Hürden entfernen und die Wohnung barrierefrei gestalten. Worauf kommt es dabei an?

Barrierefreie Wohnung für die Pflege zu Hause

Das A und O bei der Pflege zu Hause ist die Barrierefreiheit. Alle Stolperfallen wie Läufer oder Türschwellen sollten beseitigt werden. Auf den Treppenstufen empfehlen sich rutschfeste Beläge sowie in regelmäßigen Abständen angebrachte Handgriffe. Sorgen Sie dafür, dass in keinem Raum Stromkabel frei herum liegen und sich somit als Gefahr entpuppen. Achten Sie zudem auf eine ausreichende Beleuchtung. Auch nachts sollte der Wohnraum Ihres Angehörigen mit günstigen Sparbirnen beleuchtet werden.

Pflege zu Hause – das Pflegezimmer als Lebensmittelpunkt

Der wichtigste Raum bei der Pflege zu Hause ist das Pflegezimmer. Dieses muss vor allem praktisch und gleichzeitig gemütlich eingerichtet sein, da Ihr Angehöriger hier die meiste Zeit verbringen wird. Achten Sie daher darauf, dass das Zimmer nicht von Sterilität geprägt ist und dennoch seinen pflegerischen Zweck erfüllt. So muss in einem Pflegezimmer ein den Bedürfnissen des Patienten angepasstes Pflegebett vorhanden sein. Wählen Sie ein helles Zimmer mit einem großen Fenster. So ist immer frische Luft und helles Licht garantiert.

Richten Sie das Zimmer praktisch ein. Alle benötigten Pflegemittel sollten in Reichweite sein, Ihren Angehörigen aber nicht stören. Denken Sie daran, eine Glocke oder einen Alarmknopf im Pflegezimmer zu installieren. So kann sich Ihr Angehöriger immer bemerkbar machen und der ständige Kontakt zu Ihnen oder Ihrer Familie ist garantiert.

Fragen Sie Ihren Angehörigen nach seinen Vorlieben: Möchte er einen Fernseher im Pflegezimmer haben, Bücherregale, eine weitere Sitzecke oder Pflanzen? Beziehen Sie Ihren Angehörigen in die Planung der Pflege zu Hause mit ein und versuchen Sie, das Pflegezimmer mittels Erinnerungsfotos so persönlich wie möglich zu gestalten.

Das Badezimmer – rutschfreies Duschen

Achten Sie bei der Pflege zu Hause darauf, dass das Badezimmer auf einer Ebene mit dem Pflegezimmer liegt. So kann Ihr Angehöriger eventuell bequem selbst ins Badezimmer gehen, ohne auf anstrengende Treppenstufen zu stoßen. Im Badezimmer ist es wichtig, eine Anti-Rutsch-Matte in die Dusche oder Badewanne zu legen. Auch die Badematte sollte gut fixiert sein. Des Weiteren müssen Sie Haltegriffe neben der Toilette und in der Dusche oder Badewanne anbringen.

Die Küche – gefahrenfreies Kochen zu Hause

Die Küche birgt für pflegebedürftige Personen eine reine Gefahrenzone. Daher sollten Sie auch hier einige Vorsichtsmaßnahme für die Pflege zu Hause treffen. Sichern Sie den Herd ab: Ein Gasmelder oder eine Abschaltautomatik sind sehr empfehlenswert. Elektrische Geräte sollten am besten nur unter Aufsicht verwendet werden. Auch eine automatische Wassersperre bietet sich für die Pflege zu Hause an.

Achten Sie darauf, dass alle nötigen Küchenutensilien in der Reichweite Ihres Angehörigen liegen. Hohe Hängeschränke sind also nicht empfehlenswert. Übrigens ist es wichtig, die Zimmerschlüssel zu entfernen. Wenn Ihr Angehöriger beispielsweise im Badezimmer stürzt, können Sie ohne verschlossene Tür schneller zur Hilfe eilen.

Beratung für die Pflege zu Hause

Die Pflege zu Hause ist ein wichtiger Bestandteil für die Genesung Ihres Angehörigen. Schließlich ist das eigene Zuhause ein Ort der Sicherheit und Geborgenheit, an dem sich Ihr Angehöriger wohl fühlen soll. Wenn Sie sich mit der richtigen Einrichtung der Wohnung unsicher sind, dann wenden Sie sich an die Wohnungsberatungsstellen. Diese finden Sie beispielsweise in Seniorenbüros oder Sozialämtern. Hier erhalten Sie weitere wertvolle Tipps zur optimalen Pflege zu Hause. Auch die Pflegekasse unterstützt Sie bei Ihrem Vorhaben – manchmal sogar mit finanziellen Mitteln.

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Kategorien: Pflege zu Hause

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