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Pflegebedürftige und Ernährung: Achten Sie auf Abwechslung

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Mit zunehmendem Alter verändert sich der Körper. Viele Pflegebedürftige sind fehl- bzw. mangelernährt; dies liegt vor allem an einer abwechslungslosen, einseitigen Ernährung oder an Appetitlosigkeit. Worauf müssen Sie achten?

Maßnahmen, falls der Pflegebedürftige keinen Appetit hat

Hier muss der Pflegebedürftige unbedingt ausreichend trinken! Außerdem sollten Sie den Pflegebedürftigen nach dem Grund seiner Appetitlosigkeit fragen:

  • Sitzt die Prothese locker oder schmerzen die Zähne?
  • Hat er Schmerzen beim Kauen?
  • Liegen Schluckstörungen vor?
  • Schmeckt er anders als sonst (z. B. Süßes wird als bitter empfunden)?
  • Leidet er an Fieber oder Verstopfung?
  • Ist das Essen zu kalt oder benötigt er Hilfe bei der Nahrungsaufnahme?
  • Möchte er viel lieber in Gesellschaft essen?

Hinweis: Ergreifen Sie Maßnahmen, wenn der Grund für die Appetitlosigkeit bekannt ist. Schalten Sie den Arzt ein, wenn die Appetitlosigkeit anhält.

Abwechslungsreiche Speisen

Bieten Sie eine abwechslungsreiche Kost an, denn bei wechselnder Kost sind alle notwendigen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthalten, die der Körper benötigt.

Hinweis: Kauen regt die Speichelproduktion an. Daher sollte, wenn nicht unbedingt notwendig, das Essen nicht gemust oder püriert werden. Die beim Kauen entstehenden Enzyme sind für eine geregelte Verdauung unerlässlich.

Grundumsatz

Der Kalorienbedarf liegt je nach Körpergröße und Gewicht zwischen 1.800 und 2.200 kcal pro Tag. Der gesunde Speiseplan enthält:

  • 50 bis 60% Kohlenhydrate (Obst, Gemüse, Kartoffeln, Nudeln, Brot und Teigwaren)
  • 15% Eiweiß (Milchprodukte, Käse, Fleisch)
  • bis zu 30% naturbelassene Fette (Öl, Margarine, Nüsse, Körner)

Tipp: Krankenkost sollte in jedem Fall ausreichend Ballaststoffe enthalten! Wenn zu wenige Ballaststoffe aufgenommen werden, kann es zu Verdauungsproblemen kommen.

Hinweis: Eine Nährwerttabelle mit vielen der gebräuchlichsten Nahrungsmittel erhalten Sie in Buchhandlungen und in Apotheken.

Mangelernährung vermeiden

  • Hier eignet sich Zusatznahrung aus der Apotheke oder von einer entsprechenden Zusatznahrungsfirma als Ergänzung zu den normalen Mahlzeiten.
  • Ein Defizit muss rechtzeitig ausgeglichen werden, um über genügend Widerstandskraft bei einer Erkrankung zu verfügen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.04.2015 aktualisiert.


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