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Pflegebedürftigkeit – und was jetzt? Die wichtigsten ersten Schritte.

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Die Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen kommt immer dann, wenn man nicht damit rechnet. Auch wenn es absehbar war, haben sich die meisten Angehörigen zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit den Folgen der Pflegebedürftigkeit beschäftigt. Curendo zeigt Ihnen die wichtigsten ersten Schritte.

Kommt es zu einer Pflegebedürftigkeit bei einem Ihrer Angehörigen, sollten Sie diese acht ersten Schritte durchgehen. Danach stehen Ihnen und Ihrem Angehörigen nicht nur alle notwendigen Informationen zur Verfügung, sondern Sie haben auch die ersten Hilfsmittel beantragt.

1. Pflegekasse informieren
Ein Anruf genügt meistens, um die Pflegebedürftigkeit Ihres Angehörigen bei der Pflegekasse zu melden.

2. Antrag bei der Pflegekasse
Nachdem Sie die Pflegebedürftigkeit gemeldet haben und Sie den entsprechenden Antrag bei Ihrer Pflegekasse gestellt haben, beauftragt die Pflegekasse den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Der MDK wird den Grad der Pflegebedürftigkeit Ihres Angehörigen begutachten und feststellen.

3. Pflegetagebuch hilft bei der Begutachtung des MDK
Sie sollten die Möglichkeit nutzten und ein Pflegetagebuch führen. Warum? Bei der Begutachtung durch den MDK können Sie genau nachweisen, bei welchen Verrichtungen Ihr Angehöriger wie viel Hilfe benötigt.

4. Besuch durch den MDK
Seien Sie als Pflegeperson auf jeden Fall anwesend, wenn der MDK Ihren Angehörigen wegen der Begutachtung besucht. So können Sie die entscheidenden Informationen an den MDK weitergeben.

5. Pflegeheim oder ambulante Pflege?
Sie und Ihr Angehöriger sollten sich schon während der Antragstellung bei der Pflegekasse darüber zumindest Gedanken gemacht haben, ob Sie sich eine häusliche bzw. ambulante Pflege oder eher ein Pflegeheim vorstellen können. Falls Sie sich schon ganz sicher in Ihrer Entscheidung sind, können Sie dies schon bei der Antragstellung angeben.

6. Gedanken an die Zukunft
Sie sollten sich gemeinsam mit Ihrem Angehörigen Gedanken machen, wie sich die Zukunft mit der Pflegebedürftigkeit Ihres Angehörigen gestalten lässt. Ist eine häusliche Pflege auf Dauer möglich? Was können ambulante Pflegedienste leisten? Oder ist ein Pflegeheim notwendig?

7. Keine häusliche Pflege möglich
Ist die häusliche Pflege nicht möglich, muss eine andere geeignete Wohnform oder ein Pflegeheim ausgesucht werden. Nutzen Sie dabei die Informationen der für Sie zuständigen Pflegekasse.

8. Kostenvergleich und Liste der ambulanten Pflegedienste oder Pflegeheime
Lassen Sie sich einen Kostenvergleich der ambulanten Pflegedienste und der stationären Pflegeeinrichtungen von Ihrer Pflegekasse oder Ihrem Pflegestützpunkt geben. Nutzen Sie die Informationen Ihrer Pflegekasse, um die Kosten genau einschätzen zu können, aber auch, um alles über die Möglichkeiten zur Entlastung in der Versorgung zu erfahren.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.03.2014 aktualisiert.

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