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Pflegebett, Einlegerahmen: So erleichtern Sie sich die Pflege

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Ein Pflegebett oder ein elektrischer Einlegerahmen kann die Pflege Ihres Angehörigen enorm erleichtern. Gleichzeitig bietet es ein hohes Maß an Komfort für den pflegebedürftigen Menschen. Lesen Sie hier, wie ein Pflegebett ausgestattet ist und wie Ihnen ein elektrischer Einlegerahmen hilft.

Wer bekommt ein Pflegebett?

Die Kosten werden von der Pflegeversicherung übernommen, wenn der pflegebedürftige Mensch ganz oder den größten Teil des Tages im Bett verbringt und gepflegt wird. Gehbehinderte Menschen können ebenfalls Anspruch auf ein Pflegebett erhalten, wenn ihre Selbständigkeit dadurch gefördert wird. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sie damit alleine vom Bett in den Rollstuhl umsteigen können.

Welche Funktionen hat ein Pflegebett?

Pflegebetten sind elektrisch per Fernbedienung höhenverstellbar. Das ist wichtig für Sie, damit Sie sich das Bett in eine für Sie angenehme Arbeitshöhe einstellen können. So schonen Sie Ihren Rücken! Auch beim Aufstehen aus dem Bett ist es eine große Hilfe, wenn das Bett hochgefahren werden kann. Steht es hoch genug, ist das Hinstellen vor dem Bett weniger anstrengend und belastet die Gelenke weniger.

Das Kopfende ist ebenfalls elektrisch verstellbar, bei manchen Betten auch das Fußende. Leidet Ihr Angehöriger beispielsweise unter Wassereinlagerungen in den Beinen, ist dies von Vorteil. Manche Betten lassen sich komplett schrägstellen, wichtig für Herzkranke oder Asthmatiker. Lassen Sie sich im Sanititätshaus beraten. Dieses kann Ihnen auch sagen, was genau auf dem Rezept stehen muss, damit Sie das Bett mit den gewünschten Funktionen erhalten.

Wie ist das Bett ausgestattet?

Ein Pflegebett hat Bettseitenstützen („Bettgitter“), die Sie hochstellen und einrasten können. Diese können Sie mit Einverständnis Ihres Angehörigen nutzen, damit er bei Unruhe nicht aus dem Bett fällt. Gleichzeitig kann sich die pflegebedürftige Person an einer hochgestellten Seitenstütze festhalten. Damit fällt es ihr leichter, sich für pflegerische Verrichtungen auf die Seite zu drehen. So kann sie gut mithelfen.

Auch ein Bettbügel („Galgen“) gehört zu einem Pflegebett. Diesen kann ein Pflegebedürftiger nutzen, um sich hochzuziehen, aufzusetzen oder festzuhalten.

Was ist ein elektrisch verstellbarer Einlegerahmen?

Ein Einlegerahmen (auch „Hebepflegerahmen“) kann eine Alternative zum Pflegebett sein, wenn Sie mit Ihrem Angehörigen weiter im Ehebett schlafen möchten. Der vorhandene Lattenrost wird aus dem Bett entfernt. Der Einlegerahmen steht auf dem Fußboden in den Außenkanten des Bettes.

Der Rahmen ist ebenfalls in der Höhe verstellbar, auch das Kopfende kann verstellt werden. Ist der Einlegerahmen auf die tiefste Position heruntergefahren, entspricht dies der Höhe Ihrer eigenen Betthälfte. Er kann wie das Pflegebett auf Ihre Arbeitshöhe hochgefahren werden.

Welches sind die Vor- und Nachteile?

Der Nachteil im Vergleich zum kompletten Pflegebett ist, dass es keine „Bettgitter“ dafür gibt, an denen Ihr Angehöriger sich festhalten kann. Auch ist diese Konstruktion wesentlich instabiler. Wenn Sie sich bei der Pflege dagegen lehnen, kann sich der Rahmen in den Bettkanten verschieben. Sie müssen diesen dann erst wieder in die richtige Position bringen, bevor Sie ihn herunterfahren können.

Empfehlung

Wenn Sie weiterhin neben Ihrem Angehörigen schlafen möchten, ist es komfortabler, wenn Sie das Ehebett abbauen. Stellen Sie stattdessen Pflegebett und ein Einzelbett nebeneinander. Vielleicht gönnen Sie sich selbst ein Seniorenbett. Dieses ist höher als ein „normales“ Bett (Rahmenhöhe 45 – 60 cm). So wird Ihnen selbst das Ein- und Aussteigen erleichtert.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.06.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Pflegebett

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