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Welche Leistungen zahlt die Pflegekasse?

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Die Pflegekasse unterstützt Pflegebedürftige und deren Angehörige, wenn Anspruch auf Pflegeleistungen besteht. Es gibt Geldleistungen und Sachleistungen, deren Höhe vom Grad der Pflegebedürftigkeit abhängt. Hier lesen Sie mehr über die verschiedenen Leistungen.

Pflegekasse: Ab wann gibt es die Leistungen?

Nach der Beantragung der Pflegeleistungen erfolgt die Beurteilung und die Einstufung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Auf der Grundlage des Gutachtens beurteilt die Pflegekasse die Pflegestufe. Das Ergebnis wird dem Antragsteller mitgeteilt. Die Leistungen der Pflegeversicherung beginnen nach der Antragstellung; frühestens ab dem Zeitpunkt, ab dem die Voraussetzungen für den Anspruch vorliegen.

Leistungen der Pflegeversicherung

Die Pflegekasse übernimmt in der Regel folgende Leistungen:

  • Pflegesachleistungen
  • Pflegegeld
  • häusliche Hilfe, wenn die Pflegeperson verhindert ist
  • Pflegehilfsmittel und technische Hilfen
  • Tages- und Nachtpflege
  • Kurzzeitpflege
  • Leistungen bei vollständiger Pflege
  • Leistungen in vollstationären Einrichtungen der Behindertenpflege.
  • Zusätzliche Betreuungs und Entlastungsleistungen
  • Pflegekasse: Pflegesachleistungen

Wenn Pflegebedürftige im häuslichen Bereich gepflegt werden, erhalten sie Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung (häusliche Pflegehilfe). Diese wird durch Pflegedienste erbracht, die Partner der Pflegekasse sind.

Pflegekasse: Leistungen bei häuslicher Pflegehilfe

Pflegestufe 1: Aufwendungen bis zu 468 Euro pro Monat
Pflegestufe 2: Aufwendungen bis zu 1.144 Euro pro Monat
Pflegestufe 3: Aufwendungen bis zu 1.612 Euro pro Monat

In Härtefällen werden in der Pflegestufe 3 bis zu 1.995 Euro bezahlt.

Pflegekasse: Kombinationsleistungen

Wenn die Pflegesachleistung nur zum Teil in Anspruch genommen wird, besteht noch der Anspruch auf ein anteiliges Pflegegeld. Das Pflegegeld wird in diesem Fall um den Prozentsatz vermindert, der als Sachleistung in Anspruch genommen wird. Bei der Beantragung der Kombinationsleistung ist das Verhältnis von Geld- und Sachleistungen für ein halbes Jahr bindend. Es gibt auch Kombinationsleistungen von teilstationärer und vollstationärer Pflege.

Beispiel: Ein Pflegebedürftiger in Pflegestufe I nimmt Sachleistungen durch einen Pflegedienst im Wert von 234 Euro in Anspruch. Der ihm zustehende Höchstbetrag beläuft sich auf 468 Euro. Er hat somit die Sachleistungen zu 50 Prozent ausgeschöpft. Vom Pflegegeld in Höhe von 244 Euro stehen ihm also ebenfalls noch 50 Prozent zu, also 122 Euro.

Pflegekasse: Geldleistungen (Pflegegeld)

Wird ein Pflegebedürftiger von Angehörigen zuhause versorgt, erhält er Pflegegeld. Die Höhe hängt von der Pflegestufe ab und beträgt monatlich:

  • Pflegestufe 1: 244 Euro
  • Pflegestufe 2: 458 Euro
  • Pflegestufe 3: 728 Euro

Verhinderungspflege (Pflegevertretung)

Wenn der pflegende Angehörige durch Krankheit oder Urlaub ausfällt, übernimmt die Pflegekasse einmal im Jahr für max. sechs Wochen eine vollstationäre Kurzzeitpflege. Dafür stellt sie einmalig bis zu 1.612 Euro (pro Jahr) zur Verfügung.

Beratungseinsätze

Wenn Pflegegeld bezogen wird und der Pflegebedürftige von Angehörigen versorgt wird, ist er verpflichtet, regelmäßig eine Pflegeberatung durch einen Pflegedienst in Anspruch zu nehmen.

Der Pflegedienst soll die pflegenden Angehörigen beraten. Außerdem dient dieser Beratungsbesuch der Qualitätssicherung der häuslichen Pflege und praktischen pflegefachlichen Unterstützung der häuslich Pflegenden. Die Kosten für diese Pflegeeinsätze übernimmt die Pflegekasse.

In folgenden Fällen wird das Pflegegeld nicht bezahlt

  • bei Krankenhausaufenthalten oder staatlichen Rehabilitationsmaßnahmen (ab der fünften Woche)
  • bei Inanspruchnahme häuslicher Krankenpflege durch die Krankenkasse
  • bei Inanspruchnahme der vollen Sachleistungen, Tages- und Nachtpflege, teilstationärer oder vollstationärer Pflege
  • bei Verhinderungspflege
  • bei Kurzzeitpflege oder ähnlichen Leistungen
  • bei Leistungen durch andere Behörden und Einrichtungen, z.B. nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG). (z.B. Pflegezulage nach § 35 Bundesversorgungsgesetz – BVG)

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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