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Pflegende Angehörige: Als Übergangs-Tätigkeit begreifen?

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Viele pflegende Angehörige bewerten ihre Aufgabe als Übergangs-Tätigkeit. Sie gehen davon aus, dass die pflegende Person irgendwann so pflegebedürftig ist, dass sie in einer Institution gepflegt werden muss oder stirbt. Dieser Gedanke erscheint einerseits richtig, birgt aber auch Gefahren.

Nehmen auch Sie an, dass die Versorgung und Pflege ihres Angehörigen nur in einer Übergangsphase intensiv, d. h. als Vollbeschäftigung, nötig ist?

Eine psychologische Falle
Psychologisch gesehen ist ein solcher Gedanke so etwas wie ein Rettungsanker. Verankert in diesem Gedanken, fühlt man sich relativ sicher und kann vieles leichter ertragen. Im Gedanken, dass die derzeitige Pflegesituation ja nur über "kurz oder lang" notwendig ist, lassen sich viele pflegende Angehörige darauf ein, ihr Leben gänzlich auf diese Pflege zu konzentrieren.

Dabei bedeutet diese Konzentration häufig auch eine Reduktion – eine Reduktion der Rücksichtnahme auf eigene Wünsche und Bedürfnisse der pflegenden Person.

Schützen Sie sich vor Überbelastung
Der Gedanke, die Pflege eines Angehörigen als Übergangsphase zu bewerten, führt meist dazu, dass Pflegende den eigenen Freundeskreis ebenso vernachlässigen, wie eigene Hobbys oder eigene lieb gewonnene Gewohnheiten. Lassen Sie dies nicht zu!

Ihre persönlichen Interessen schützen Sie vor Überbelastung. Teilen Sie Ihre Kräfte ein und gönnen Sie sich Erholungs- und Entspannungspausen. Sie vernachlässigen Ihre Pflichten nicht, wenn Sie auch an sich denken. Im Gegenteil, nur wer auch an sich denkt, kann wirklich helfen.

Denken Sie an den Satz: Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst – nicht weniger aber auch nicht mehr! Nur wer sich selbst liebt, kann Liebe und Fürsorge geben. Denn Sie wissen nicht, wie lange Ihre Übergangsphase wärt. Beugen Sie vor, indem Sie auf lange Sicht planen und nicht kurzfristig. So werden Sie Ihre Kräfte optimal einteilen.

Lassen Sie Entlastung zu
Nutzen Sie Entlastungsmöglichkeiten für Auszeiten. Zu Ihrer Entlastung existiert eine Vielzahl von Institutionen und Einrichtungen. Nutzen Sie diese, um sich Ihre Kräfte zu erhalten oder gegebenenfalls selbst wieder zu Kräften zu kommen:

  • Tagesstätten
  • Tageskliniken
  • Kurzzeitpflege
  • Tages- und Übergangspflege

stehen zur Entlastung pflegender Angehöriger zu Verfügung und wirken gleichzeitig einer potentiellen Vereinsamung Pflegebedürftiger vor. Beratend können Sie sich an Sozialdienste, Sozialämter oder die medizinischen Dienste der Krankenkassen wenden. Nutzen Sie diese Möglichkeiten – für sich und Ihren Angehörigen!

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Entlastung Pflegender

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Entlastung Pflegender

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