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Pflegende Angehörige: Für Ausgleich sorgen

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Wer pflegebedürftige Angehörige pflegt, konzentriert sich meist sehr stark auf diese Person. Einerseits macht die Pflegebedürftigkeit eine solche Konzentration notwendig, andererseits führt es zum Verlust eigener Interessen und Hobbys. Lassen Sie das nicht zu.

Sicherlich ist der Zeitrahmen, , der Ihnen neben der Pflegetätigkeit zur Verfügung steht, nicht sehr groß, dennoch birgt er Potenziale für eigene Interessen

Zeit der Pflege einteilen und eigene Zeit einrichten
Teilen Sie sich Ihre Pflegetätigkeit so ein, dass Ihnen noch Zeit für ein gewisses Maß an eigenem Leben bleibt. Bei so manchem pflegenden Angehörigen schleicht sich das Gefühl ein, dass sie nicht abkömmlich seien oder sie die Pflege besser verrichteten als andere. Lassen Sie dieses Gefühl nicht zu! Denn sonst nehmen Sie sich selbst die Möglichkeit einer Auszeit. Geben Sie Ihre Verantwortung immer mal wieder an andere ab.

Die Anderen können alles genauso lernen, wie Sie. Spannen Sie andere Familienmitglieder stundenweise ein oder wenden Sie sich an Organisationen, die ehrenamtliche Personen für solche Tätigkeiten zur Verfügung stellen. Informationen erhalten Sie z. B. bei den Pflegstützpunkten.

Zeit für geistige Anregungen und Kontakte einrichten
So manche pflegende Person beklagt einen allmählichen Verlust geistiger Kapazitäten. Dies mag im ersten Moment befremdlich anmuten. Doch gerade dann, wenn Menschen gepflegt werden, die zu Gesprächen nicht mehr in der Lage sind, kommt es zu der Situation. Aus diesem Umstand kann sich das Gefühl entwickeln, kein guter Gesprächspartner mehr zu sein. Beugen Sie solchen Gefühlen vor.

Zeit für Freundeskreis und eigene Interessen
Vor allem dann, wenn die pflegende Person sich vor ihrer Pflege sehr für politische und gesellschaftlich wichtige Themen interessiert hat, kann sich ein Frustgefühl einschleichen. Wenn Sie sich über die Medien täglich informiert haben und Sie sich deshalb in Gesprächen immer gut einbringen konnten, kann sich dieser Frust ergeben. Als pflegender Angehöriger fehlen häufig nicht nur die Möglichkeiten der Information, sondern auch entsprechende Gesprächspartner.

Es ist wichtig, sich zu unterhalten. Nicht nur (wenn überhaupt möglich) mit der zu pflegenden Person – sondern mit anderen Menschen und in anderen Kontexten. In diesem Zusammenhang sind Freundinnen und Freunde ebenso von Bedeutung, wie mögliche Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige. Sorgen Sie für sich – auch in der Pflegesituation!

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

Schlagwörter:

Kategorien: Entlastung Pflegender

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