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Probleme in der Partnerschaft durch Fibromyalgie

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Wenn ein Partner eine chronische Krankheit hat, ist der andere automatisch mitbetroffen. Die Belastung führt auf beiden Seiten unter anderem zu Schuldgefühlen, Frust und Wut. Mit viel Gelassenheit und Humor können Sie dafür sorgen, dass die Fibromyalgie nicht Ihr komplettes Leben beherrscht!

Fibromyalgie belastet auch den Partner

Als Angehöriger eines Fibromyalgie-Betroffenen sind Sie extrem gefordert: Während Sie neben Ihrem Job zum Teil noch den Haushalt schmeißen und sich um die Kinder kümmern müssen, liegt Ihre zweite Hälfte mit Schmerzen und anderen Beschwerden auf dem Sofa oder im Bett. Sie meinen es gut und wollen Ihren Partner entlasten, aber bei allem Verständnis kommt da sicher oft Enttäuschung und Wut in Ihnen hoch. Selbst der einfühlsamste Partner ist irgendwann am Ende seiner Kräfte. Suchen Sie sich deshalb rechtzeitig Unterstützung bei anderen Familienmitgliedern oder durch Haushaltshilfen.

Fibromyalgie-Schmerzen: Frust im Bett für beide Partner

Schließlich haben auch Sie Bedürfnisse, die leicht zu kurz kommen. Genau das spürt Ihr kranker Partner, bekommt zu seinen quälenden Beschwerden auch noch ein schlechtes Gewissen und fühlt sich schuldig, weil Sie ihm so viel abnehmen müssen und er Ihnen nicht so viel geben kann, wie er möchte. Umso schlimmer ist es, wenn sich dann im Bett oft auch nichts tut: Bei einem Fibromyalgieschub mit heftigen Schmerzen tut selbst das Streicheln weh.

So wird die traute Zeit zu zweit dann auch öfter zum großen Frust für Sie beide. Sprechen Sie offen darüber und machen Sie sich immer wieder bewusst, dass fehlender sexueller Kontakt durch die Krankheit Ihres Partners verursacht wird und nicht aus Desinteresse entsteht. Überlegen Sie gemeinsam, wie Sie die Zeit dennoch genießen können. Jedes Paar hat seine eigenen Wünsche und Vorstellungen.

Nutzen Sie die guten Zeiten für sich als Paar

 

Keine Frage: Ohne Toleranz und Großzügigkeit funktioniert eine Partnerschaft unter diesen Bedingungen nicht. Auch Humor kann so manche Situation entschärfen. Ein liebevoller Umgang erleichtert Ihrem Partner ein Gespräch, in dem Sie klären können, wie Sie beide besser mit der Fibromyalgie umgehen könnten. Sie ist da, aber sie sollte nicht alles beherrschen.

Konzentrieren Sie daher sich auf die guten Momente, in denen die Beschwerden kaum vorhanden sind, und nutzen Sie sie für sich als Paar. Feiern Sie und gehen Sie aus: ein schönes Essen, Kino, Tanzen, Wandern – was immer Ihnen beiden Spaß macht, sollten Sie jetzt unternehmen.

Trotzen Sie der Fibromyalgie und halten Sie Ihre Beziehung lebendig

Damit Ihnen die Arbeit nicht über den Kopf wächst, investieren Sie etwas Geld und engagieren Sie eine Reinigungskraft, die Ihnen die schlimmsten Arbeiten abnimmt. Auch für die groben Gartenarbeiten sollten Sie jemanden holen. Verzichten Sie lieber auf andere Dinge, die Sie nicht notwendig brauchen. Die Kosten für Haushaltshilfen können Sie zudem bei der Steuer absetzen. So haben Sie mehr Zeit und Spielraum für sich und Ihren Partner.

Halten Sie Ihre Beziehung lebendig, machen Sie sich kleine Geschenke, beschäftigen Sie sich mit den Interessen des Anderen. Respektieren Sie, dass die Fibromyalgie so manche Aktivität einschränkt. Ihr Partner weiß es bestimmt zu schätzen! Sollte dies nicht der Fall sein, machen Sie freundlich deutlich, wie Sie sich fühlen und wie Sie die Situation erleben. Sprechen Sie über solche Themen immer in Ruhe und zu Zeiten, in denen die Fibromyalgie-Symptome nicht so heftig sind.

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Kategorien: Rheuma

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