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Welche Vollmachten sind notwendig?

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Mit der Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen stellt sich für viele Pflegende die Frage nach den Vollmachten. Leider kann der Zeitpunkt kommen, an dem Ihr Angehöriger nicht mehr fähig ist, seine Wünsche auszudrücken oder Entscheidungen zu treffen. Dann sollte Ihr Angehöriger jemanden bevollmächtigen.

Gesetzesgebung VollmachtenFoto: © geralt | Pixabay.com

Es kommt vor, dass pflegebedürftige Angehörige nicht mehr für sich selbst sprechen können. Verschiedene Vollmachten sorgen dafür, dass trotz der Unfähigkeit nach den Wünschen des Patienten gehandelt wird. Diese Vollmachten sollten unbedingt rechtzeitig abgeschlossen werden. Nur mit einer Vollmacht haben Sie das Recht, als Stellvertreter für Ihren pflegebedürftigen Angehörigen zu fungieren.

Die Patientenverfügung – den eigenen Willen durchsetzen

Mit der Patientenverfügung wird gewährleistet, dass der Wille Ihres Angehörigen immer durchgesetzt wird. Auch wenn Ihr Angehöriger keine Entscheidungen mehr treffen kann, müssen Ärzte und Angehörige nach der Patientenverfügung handeln. Es ist also für Ihren Angehörigen immens wichtig, eine Patientenverfügung zu erstellen. Eine Patientenverfügung sollte immer zusammen mit einer Vorsorgevollmacht oder einer Betreuungsverfügung erstellt werden. Nur dann ist es rechtens, dass Sie gesetzlich als Vertreter für den Willen Ihres Angehörigen eintreten können.

Die Vorsorgevollmacht – einen Vertreter bestimmen

In der Vorsorgevollmacht benennt Ihr Angehöriger für den Fall, dass er nicht mehr für sich selbst sprechen kann, eine gesetzliche Vertretung. In der Vorsorgevollmacht werden unterschiedliche Bereiche geregelt: Verträge, Bankangelegenheiten und gesundheitliche Entscheidungen. Für die gesundheitlichen Entscheidungen muss der Bevollmächtigte eine ausdrückliche Befugnis des Pflegebedürftigen erhalten. Mit der Vorsorgevollmacht erhalten Sie also die Handlungsbefugnis in allen Lebensbereichen, die Ihr Angehöriger in dieser Vorsorgevollmacht nennt.

Lassen Sie die Vorsorgevollmacht notariell beglaubigen. Dies ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, ist aber in jedem Fall lohnenswert, um juristischen Aufwand zu vermeiden. Überprüfen Sie die Vorsorgevollmacht regelmäßig auf ihre Gültigkeit. Die Gültigkeit lassen Sie am besten von einem Zeugen mit Datum unterschreiben. Ansonsten kann diese Vollmacht unter Umständen angefochten werden.

Die Betreuungsverfügung

Wenn Ihr Angehöriger keine Vorsorgevollmacht erstellt hat, so stellt das Vormundschaftsgericht einen gesetzlichen Vertreter, auch Betreuer genannt. Mit einer Betreuungsverfügung wird dem Vormundschaftsgericht ein Betreuer vorgeschlagen. Sind Sie in der Betreuungsverfügung als Vertreter genannt, übernehmen Sie die vollständige Betreuung Ihres Angehörigen. Ohne diese Betreuungsverfügung wählt das Gericht einen Betreuer für Ihren Angehörigen aus. In der Betreuungsverfügung können Wünsche zum Ausdruck gebracht werden, an die sich der Betreuer halten muss.

Es lohnt sich, die Möglichkeiten der Vollmachten zu nutzen. So vermeiden Sie, dass ein Vormundschaftsgericht eine fremde Person mit der Pflege Ihres Angehörigen beauftragt. Nur mit diesen Vollmachten haben Sie das Recht, für Ihren Angehörigen als Vertreter einzuspringen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.10.2016 aktualisiert.


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