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Regen Sie die Sinne Ihres Angehörigen an

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Die Haut ist das größte unserer Organe. Über sie nehmen wir die Welt besonders wahr. Die grundlegendste Wahrnehmung, die wir kennen, ist die Berührung unserer Haut. Dies können Sie nutzen, um die Sinne Ihres Angehörigen anzuregen.

Leichte Massagen

Um bei einer leichten Massage einzusteigen, können Sie eine leichte Handmassage versuchen. Verwenden Sie dabei möglichst eine Lotion oder Creme, die Ihr Angehöriger kennt und als besonders angenehm empfindet. Dazu wärmen Sie die Creme vor dem Massieren mit Ihren eigenen Händen an.

Beginnen Sie beim Ansatz der Hand mit dem Eincremen und fahren Sie langsam mit kreisenden Bewegungen bis zu den Fingerspitzen. Wenn Sie feststellen, dass Ihr Angehöriger die Berührung als angenehm empfindet, können Sie mit das Eincremen und das Massieren langsam auf die Arme und vielleicht in einem nächsten Schritt auf die Füße und Beine ausdehnen.

Die Haut abreiben

Durch das Abreiben mit unterschiedlichen Materialien können Sie Ihren Angehörigen die eigenen Körpergrenzen erspüren lassen. Außerdem können Sie über diese Technik auch den Tastsinn stimulieren. Lassen Sie das gewählte Material von Ihrem Angehörigen erst einmal über die Hände betasten. Führen Sie dann in kreisenden Bewegungen über den Körper Ihres Angehörigen, als wenn Sie ihn eincremen wollten.

Sie können dazu verschiedene Materialien nutzen: Dazu gehört etwa ein weicher Waschhandschuh, ein Stück Fell, Samt, ein Wollknäuel oder eine weiche Bürste. Sie können bei Gefallen auch etwas härtere Materialien ausprobieren. Zum Beispiel kann sich ein Frotteehandschuh, ein Stück Filz, ein Igelball oder ein Schwamm anbieten. Sie können auch auf einen angewärmten Stein oder ein kühles Seidentuch zurückgreifen.

Ausstreichungen an Armen und Beinen

Streichen Sie die Arme Ihres Angehörigen aus, um für ihn seine Körpergrenzen spürbar zu machen. Beginnen Sie nach der ersten, der sogenannten Initialberührung an der Schulter. Sie fahren an der Schulter fort und umfassen Sie mit beiden Händen. Streichen Sie mit Ihren Händen über den Arm, den Ellenbogen. Fahren Sie fort über das Handgelenk bis zur Hand. Üben Sie vorsichtigen, aber festen Druck auf die Gelenke aus, wenn Sie über sie gleiten.

Lassen Sie dann die Hand Ihres Angehörigen los und fahren Sie an der anderen Seite fort. Sie können diese Ausstreichungen auch entsprechend von der Hüfte in Richtung der Füße vornehmen. Dabei sollte eine Ihrer Hände immer den Kontakt zum Körper Ihres Angehörigen halten.

Die Ausstreichungen verlaufen in Richtung des Haarwuchses. Damit wirken sie entspannend und Ihr Angehöriger wird durch sie beruhigt. Wenn Sie dagegen die Ausstreichungen gegen die Richtung des Haarwuchses vornehmen, wirkt dies belebend und anregend auf Ihren Angehörigen. Wenn Sie möchten, können Sie diese Übung auch über der Kleidung Ihres Angehörigen ausführen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 11.03.2014 aktualisiert.

Schlagwörter:

Kategorien: Therapie von Demenz

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