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Richtig mit Demenz umgehen

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Für jeden pflegenden Angehörigen ist es ein schwerer Schicksalsschlag, wenn er von dem Pflegebedürftigen – meist sind es die eigenen Eltern – nicht mehr erkannt wird. Für den pflegenden Angehörigen ist dies besonders belastend. Wie Sie mit einem demenzkranken Angehörigen umgehen, erfahren Sie bei Curendo.

„Ich kenne Sie nicht, was wollen Sie von mir?“, lautet einer der vielen Sätze, die ein Demenzkranker zu seinem pflegenden Angehörigen sagen kann. Für Sie als Angehöriger ist dies eine sehr belastende Situation. Schließlich ist es ein großer Verlust, wenn man von einem geliebten Menschen nicht mehr erkannt wird.

Der Fremde in meinem Zimmer

Angehörige verzweifeln in solchen Situationen schnell. Sie werden von einer großen Trauer befallen, da die eigene Mutter oder der Vater die pflegende Person nicht mehr als das eigene Kind erkennt. Der Gedanke, für den Pflegebedürftigen ein Fremder zu sein, ist oft mehr als quälend und stellt den Pflegenden vor eine große Herausforderung, die oft unterschätzt wird. Ohne psychologische Hilfe sind nur wenige dieser Belastung gewachsen.

Starke Belastung durch Demenz

Doch nicht nur Sie als Angehöriger sind dieser kräftezehrenden Bürde ausgesetzt. Die Demenz ist auch für den Erkrankten eine komplizierte Aufgabe, welche er ohne Hilfe von seinen Angehörigen meist nicht bewältigen kann. Er kann sein Leben nicht mehr so leben, wie er es gewohnt war. Durch das Vergessen entstehen Unsicherheiten und Aggressionen, durch die sich zunehmend die Persönlichkeit des Demenzkranken verändert. Das bedeutet für den pflegenden Angehörigen, dass er sich stets von Neuem dem Pflegebedürftigen anpassen muss.

Das Umgehen mit Demenz

Auch wenn es Ihnen als pflegendem Angehörigen schwer fallen mag, wenn Ihre Mutter oder Ihr Vater nicht mehr weiß, wer Sie sind: Versuchen Sie, sich in Ihren Elternteil hineinzuversetzen. Für einen Demenzerkrankten wird die Welt von Zeit zu Zeit immer unverständlicher. Auch wenn er Sie nicht mehr erkennt, ist es sehr wichtig, dass der Demenzkranke eine Vertrauensperson findet. Versuchen Sie, Geduld aufzubringen und geben Sie dem Kranken immer wieder zu verstehen, wer Sie sind.

Aufgrund der Demenz wird Ihr Angehöriger nicht mehr lernfähig sein. Binnen weniger Minuten wird er das Gespräch mit Ihnen wieder vergessen haben und sich erneut fragen, wer Sie eigentlich sind. War in der einen Minute noch alles in Ordnung und Ihr Angehöriger hat Sie erkannt, kann in der nächsten Minute wieder alles von vorne beginnen. Der Kampf gegen die Demenz wird alltäglich. Ein pflegender Angehöriger sollte bereit sein, diese Wiederholungen mit Geduld und Liebe in Kauf zu nehmen.

Pflegen Sie die gemeinsamen Erinnerungen

Für den pflegenden Angehörigen ist es jeden Tag eine neue Herausforderung, dem Demenzkranken zu erklären, wer man selbst ist. Jeden Tag müssen Sie sich neu kennenlernen. Wichtig ist hierbei, dass Sie das Erinnerungsvermögen des Erkrankten stimulieren. Hilfreich sind beispielsweise Fotoalben oder Tagebücher. Versuchen Sie, Regelmäßigkeit in die Pflege einzubringen. So könnten Sie sich jeden Tag die gleichen Fotos anschauen.

Nehmen Sie sich eine Auszeit

Denken Sie daran, auch Ihre sozialen Kontakte zu pflegen. Zwar ist es wichtig, dass Sie für den Dementen da sind und ihm das Gefühl der Geborgenheit vermitteln können. Dennoch scheitern viele Pflegende, weil sie sich zu wenig Zeit für sich selbst gönnen. Die Kommunikation mit einem Demenzkranken reicht für Sie als pflegenden Angehörigen bei Weitem nicht aus. Psychologische Hilfe in Form von Alzheimer-Gesellschaften oder ein einfaches Gespräch mit anderen Angehörigen sind für den Pflegenden eine große Unterstützung.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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Demenz

Demenz

Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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