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Schlaganfall – Hilfsmittel und Therapie entscheiden über Rehabilitation

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Etwa 250.000 Menschen erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall. Die Mehrzahl der Betroffenen leidet nach der Akutsituation anschließend an Folgeschäden, wie zum Beispiel Lähmungen an Armen, Beinen oder im Gesichtsbereich. Daraus folgen Sprach-, Seh- oder Bewegungsstörungen. Ein Schlaganfall kommt für die meisten Menschen aus „heiterem Himmel“ und verändert oft das gesamte Leben.

Diese schwierige Situation darf nicht verdrängt werden, weder von dem Erkrankten noch von den Angehörigen. Sie sind oft die wichtigsten Bezugspersonen. Deshalb kann Ihr Verhalten dazu beitragen, dass sich insbesondere der psychische Zustand des Erkrankten kurz nach einem Schlaganfall stabilisiert.

Bereits beim ersten Besuch in der Klinik sollten Sie Ruhe ausstrahlen. Durch Berührung können Sie Ihre Liebe, Anteilnahme, Verständnis und Fürsorge zeigen. Im Falle einer Sprachstörung können einfache Zeichen der Verständigung dienen. Fragen, die der Betroffene mit Kopf nicken oder schütteln beantworten kann, erleichtern ebenso die Kommunikation.

Zeit der Rehabilitation

Während der Rehabilitationsphase können und sollen Angehörige die therapeutischen Maßnahmen aktiv unterstützen. Dies ist ein entscheidender Punkt, um Fortschritte zu erzielen und fördert zudem das Selbstwertgefühl des Betroffenen. Die Angehörigen erlernen von den Therapeuten, was sie im Umgang mit dem Schlaganfall-Betroffenen beachten sollten und welche Übungen sinnvoll sind, um den Rehabilitationsprozess zu fördern.

Zudem sollten Angehörige die Zeit nach der Rehabilitation vorbereiten. Dazu gehört die rechtzeitige Beantragung und Beschaffung von Hilfsmitteln ebenso wie Vorbereitungen zu Hause auf die neue Situation. Informationen, Ratschläge und nützliche Tipps geben der behandelnde Arzt, Therapeuten und Selbsthilfegruppen.

Hilfsmittel

Für Schlaganfallpatienten, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, gibt es eine Vielzahl von Hilfsmitteln, wie beispielsweise Rollatoren, Rollstühle, Gehhilfen, Treppenlifte etc., die das Leben erleichtern. Sie sollten aber nicht länger als unbedingt notwendig benutzt werden, damit möglichst schnell wieder eine Unabhängigkeit erlangt werden kann.

Bei der Einnahme von Mahlzeiten und Getränken ist eine gerade Sitzhaltung wichtig. Ein Kissen oder eine Decke im Rücken kann dabei die richtige Sitzposition unterstützen und stabilisieren.

Aktiv leben

Wenn es der körperliche Zustand des Betroffenen zulässt, sollten die Angehörigen ihn motivieren, sich sportlich zu betätigen. Sport führt zu einer Verbesserung des Gesamtzustandes, indem er Selbstvertrauen schafft und die Lebensfreude steigert. Zudem hilft sportliche Aktivität dabei, die Muskulatur zu stärken und Bewegungsabläufe zu verbessern.

Regelmäßig Sport zu treiben verringert die Risiken für weitere Schlaganfälle. Wegen der, in vielen Fällen vorhandenen, Beeinträchtigung in der Bewegung sind für Schlaganfallpatienten Wassergymnastik, Schwimmen und gymnastische Übungen besonders geeignet.

In Deutschland gibt es mehr als 350 Selbsthilfegruppen. Sie dienen dem Austausch von Erfahrungen, ermöglichen die gegenseitige Unterstützung bei Problemen und bieten häufig Angebote für die gemeinsame Freizeitgestaltung an.

Eine Liste von Selbsthilfegruppen erhält man über die Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe.

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Kategorien: Krankheiten

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