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Schuldgefühle und Loyalitätskonflikte pflegender Angehöriger

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Zahlreiche Familienangehörige dementiell veränderter Menschen kommen im Laufe der Erkrankung an den Punkt, an dem eine Entscheidung getroffen werden muss, ob der Betroffene weiterhin zu Hause leben kann. Muss der Demenzkranke in einem Pflegeheim untergebracht werden, fällt es den gesunden Familienmitgliedern meist schwer, den Erkrankten beim Umzug in eine vollstationäre Einrichtung zu begleiten.

Demenzkranke gewöhnen sich meist schnell ans Pflegeheim

Oft ist der Prozess des Umzugs mit Schuldgefühlen und Gewissensbissen verbunden. Es entstehen Ängste, versagt zu haben, und dass der Erkrankte deswegen nicht mehr zu Hause bleiben kann. Viele Menschen mit Demenz gewöhnen sich jedoch oft schnell an das neue Leben in einer Einrichtung. Für den gesunden Menschen, der schwer an seiner Entscheidung trägt, ist das manchmal nur schwer auszuhalten.

Der gesunde Partner fühlt sich schuldig und allein

Während er sich zu Hause möglicherweise mit Schuldgefühlen plagt, scheint sich der Erkrankte von in seiner neuen Umgebung täglich wohler zu fühlen. Vor allem Ehepaaren fällt der Abschied vom gemeinsamen Leben nicht leicht, denn es beginnt der vermeintlich letzte Abschnitt im Leben des Erkrankten. Hinzu kommt beim Daheimgebliebenen aber auch häufig ein Gefühl der Leere. An das Alleinsein können sich viele nur langsam gewöhnen und es dauert einige Zeit, den Alltag mit neuen Inhalten füllen.

Das neue Leben genießen lernen

Die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem demenzkranken Familienmitglied steht damit sicherlich an einem Wendepunkt. Halten Sie sich vor Augen, dass Ihre Verbundenheit auch weiterhin besteht und von Ihnen sogar aus einem neuen Blickwinkel betrachtet werden kann. Da Sie nicht mehr rund um die Uhr für die Betreuung und Pflege zuständig sind, können Sie vielleicht auch wieder den Menschen erkennen, der von der Krankheit scheinbar verdrängt worden ist.

Mehr Kraft für den demenzkranken Partner durch die Entlastung

Ihr gemeinsamer Alltag, der geprägt von Pflege und Fürsorge war, gestaltet sich ab jetzt anders, was Sie als Chance begreifen sollten. Akzeptieren Sie Ihre Verlustängste, aber bewerten Sie sie nicht. Sie gehören zum Beginn Ihres neuen Alltags dazu, werden aber mit der Zeit verschwinden. Wenn Sie sehen, wie gut sich Ihr Partner in der Einrichtung fühlt und wenn Sie bemerken, welche Last von Ihren Schultern genommen ist, können Sie sich schließlich auch entspannen.

Tauschen Sie sich mit anderen Angehörigen aus!

Sie haben jetzt endlich Zeit, auch etwas für sich zu tun und mit anderen zu unternehmen. Das gibt Ihnen Kraft für die Besuche bei Ihrem Partner. Sie können viel ruhiger und gelöster mit ihm umgehen, wenn Sie selbst ausgeruht sind! Oft gibt es in Pflegeeinrichtungen auch Gesprächskreise für Angehörige von Demenzkranken, in denen Sie sich mit anderen austauschen können. Sie werden erstaunt, aber auch erleichtert sein, wenn Sie erfahren, wie vielen Menschen es ebenso geht wie Ihnen!

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Entlastung Pflegender

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