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Schuldgefühle, weil Sie Ihren Angehörigen in ein Heim geben?

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Viele Menschen haben so tiefe Schuldgefühle, wenn Sie einen Angehörigen, womöglich sogar ein Elternteil, in ein Altersheim geben müssen, dass Sie sich jahrelang quälen und geißeln, nur um das Unabwendbare zu vermeiden. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Schuldgefühle überwinden können.

Die Pflege eines Angehörigen ist kräftezehrend

 

Wenn Sie einen Angehörigen zu Hause pflegen müssen, ist das ein Job, der rund um die Uhr und ohne Bezahlung getan werden muss. Der Angehörige ist auf Sie angewiesen und Sie müssen Ihren gesamten Tagesablauf irgendwie darum herum bauen. Dass das oft gar nicht möglich ist, ist doch klar.

Gerade wenn Sie kleinere Kinder haben und berufstätig sind, wird Sie die Pflege nebenbei mit Sicherheit die letzten Kräfte kosten. Schämen Sie sich nicht dafür! Der Tag hat nur vierundzwanzig Stunden und Sie tun niemandem einen Gefallen, wenn Sie durch Schlafmangel und Stress ebenfalls krank werden. Dann können Sie nämlich niemandem mehr helfen.

Aber auch, wenn Sie eigentlich Zeit für die Pflege des Angehörigen hätten: in manchen Fällen stimmt die Chemie einfach nicht. Oder Sie sind einfach nicht der Typ Mensch, der mit einer solchen Belastung umgehen kann. In diesen Fällen müssen Sie einfach nur erkennen, dass es nichts bringt, wenn Sie sich dazu zwingen. Darüber werden auch Sie krank werden und im Endeffekt niemandem mehr helfen können, wenn Sie selbst Hilfe benötigen.

Machen Sie sich klar, dass Sie nur ein Mensch sind

 

Die Pflege von Patienten ist eine Arbeit, in der sich viele Menschen ausbilden lassen. Woher also sollen Sie sämtliche Handgriffe und medizinischen Behandlungsweisen kennen und richtig durchführen? Es ist also sonnenklar, dass eine ausgebildete Fachkraft einen kompetenten Job machen kann und Sie keinerlei Sorge haben müssen. Sie geben Ihren Angehörigen in die richtigen Hände.

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, Ihr Leben zu entlasten und Ihren Angehörigen in andere Hände zu geben, dann geben Sie die Verantwortung keineswegs ab. Sie können den Angehörigen immer noch so oft es eben geht besuchen und Zeit mit ihm verbringen. Der einzige Unterschied ist dann, dass Sie nicht mehr rund um die Uhr für die Pflege zuständig sind, sondern sich ausgebildete Fachkräfte darum kümmern.

Grämen Sie sich also nicht, wenn Sie Ihr Leben weiterleben und den Angehörigen abgeben, denn niemandem ist geholfen, wenn Sie sich geißeln, um alles gleichzeitig zu schaffen. Jeder Mensch hat begrenzte Möglichkeiten und sollte niemals sich selbst vergessen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.08.2014 aktualisiert.

Kategorien: Schuldgefühle

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