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Sekundäre Demenzen: Das Korsakow (Wernicke) Syndrom

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Beim Korsakow Syndrom handelt es sich um eine kognitive (= das Gehirn betreffende), krankhafte Störung, bei der u. a. neben dem Lang- auch das Kurzzeitgedächtnis betroffen ist. Das Korsakow Syndrom gehört damit zu den sekundären Demenzen, da die Demenz hier Folge einer bereits bestehende Erkrankung ist.

Vitamin B1-Mangel als Hauptursache

Zunächst kann es zu Beginn des Krosakow-Syndroms zu einer Wernicke-Enzephalopathie kommen. Dies ist eine krankhafte Veränderung des Gehirns, die meist mangelernährte Alkoholabhängige betrifft. Die Wissenschaft geht konkret von einem Vitamin B1-Mangel aus. Allerdings wird das Auftreten der Wernicke-Enzephalopathie als nur eine mögliche Ursache einer Korsakow-Erkrankung beschrieben.

Vor allem Alkoholabhängige sind betroffen

Der Name der Erkrankung geht auf den Neurologen und Psychiater Sergej Korsakow zurück, der die Symptome der Korsakowerkrankung erstmals an chronischen Alkoholikern beschrieb. Vor allem schwer Alkoholabhängige (jeden Alters), die ihren Nährmittelbedarf über Alkohol zu sich nehmen, sind davon betroffen.

Neben dem Vitamin B1-Mangel werden als weitere mögliche Ursachen bei der Diagnostik aber auch schwere Kopfverletzungen, bestimmte Infektionskrankheiten oder Vergiftungen (durch Drogen oder Medikamente) in Betracht gezogen. Die Symptomatik ist allerdings unabhängig vom Auslöser der Erkrankung in der Regel gleich.

Demenzielle Symptome als Folge der Krankheit

Menschen mit einem Korsakow Syndrom leiden an kognitiven Einschränkungen, wobei sie sich vor allem neu Erlerntes mitunter selbst für wenige Augenblicke nicht merken können.

Zwar werden auch ältere Erlebnisse nicht mehr gut erinnert, allerdings versuchen die Erkrankten oft, die Defizite, die sich im Kurzzeitgedächtnis ergeben, mit älteren Erinnerungen, sofern diese noch vorhanden sind, auszugleichen.

Außenstehenden kommt es dann so vor, als würden die Betroffenen bewusst lügen. Man nennt dies Konfabulation. Gedächtnislücken werden mit alten Erinnerungen ausgeglichen oder mit teils erfundenen Geschichten unbewusst überspielt.

Das Gehirn ist mitunter so stark beeinträchtigt, dass die Betroffenen nicht mehr zeitlich oder örtlich orientiert sind. Auch der Antrieb ist gestört, die Erkrankten sind wenig belastbar und ermüden vorzeitig.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Alzheimer, Demenz

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