Signalgeräte für Hörgeschädigte

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Wer nicht gut oder gar nicht mehr hören kann, ist im Alltag auf seine anderen Sinne angewiesen. Mit entsprechenden Geräten kann man diese nutzen, um auf akustische Signale aufmerksam zu machen und Gefahren zu vermeiden. So können Sie Türklingeln, Telefonanrufe, Wecker und Rauchmelder durch optische Alarmzeichen und Vibrationen erkennen und darauf reagieren.

Spezialgeräte ersetzen die akustische Wahrnehmung

Als Hörgeschädigter kann man akustische Signale wie eine Türklingel, einen Wecker oder Telefone nur schwer oder gar nicht wahrnehmen. Damit Sie sich trotzdem zurecht finden, gibt es eine Reihe von Geräten, die Ihnen das Leben erleichtern. Telefone mit Blinkanlagen, Licht- und Vibrationswecker oder Armbanduhren ermöglichen Ihnen, auf Situationen reagieren zu können und mit anderen zu kommunizieren. Auch Rauchmelder sind in Ausführungen erhältlich, die Hörgeschädigte rechtzeitig warnen.

Wecker und andere Uhren für Hörgeschädigte

Da Hörgeräte nachts abgelegt werden, kann man als Schwerhöriger oder Gehörloser das Klingeln eines Weckers nicht wahrnehmen. Inzwischen ist jedoch eine Reihe von Uhren erhältlich, die sich durch Blitzlicht und/oder Vibrationen bemerkbar machen. Besonders praktisch sind Wecker, die ein Vibrationskissen beinhalten, das Sie sich unter das Kopfkissen legen können. Tagsüber hilft ein starkes Blitzlicht, um auf die Uhrzeit aufmerksam zu machen. Die Wecker gibt es auch in kleiner Form als Reisewecker. Die Ziffernblätter sind jeweils besonders gut beleuchtet. Viele hilfreiche Funktionen haben auch Armbanduhren, die ebenfalls durch Vibration auf eingestellte Weckzeiten hinweisen.

Anzeiger für die Türklingel

Ob jemand an der Tür geklingelt hat, zeigt Ihnen ein Gerät ebenfalls per Lichtblitz an. Oft können Telefon- und Türklingel-Signale mit nur einem Gerät empfangen werden. Einige Blinklampen funktionieren per Funk, sodass Sie sich in der Wohnung bewegen können und trotzdem nichts verpassen. Andere Signalgeber produzieren Vibrationen oder besitzen einen besonders lauten Ton. Letzterer ist für Menschen geeignet, deren Gehör nur wenig eingeschränkt ist. Allerdings sollte man sich überlegen, ob ein lauter Signalton tatsächlich sinnvoll ist. Wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen, greifen Sie lieber auf Geräte mit Blitzlicht und/oder Vibrationssignalen zurück, um die Nachbarn nicht zu stören.

Kopfhörer ermöglichen störfreies Fernsehen und Musikhören

Spezielle Hörverstärker helfen Ihnen beim Fernsehen oder Musikhören, indem sie die Töne über einen bequemen Kinnbügelhörer empfangen. Sie können den Kopfhörer so einstellen, dass die Lautstärke für Sie angenehm ist, ohne dass andere Mitbewohner belästigt werden. Mit entsprechendem Zubehör können die Klänge auch an Ihr Hörgerät übertragen werden. Gehen Sie gern zu Veranstaltungen, kann ein solches Gerät auch mit einer passenden Einstellung dazu dienen, dass Sie trotz vieler Nebengeräusche die Musik und gesprochene Worte tadellos verstehen. Die Kommunikationssysteme lassen sich ebenfalls mit einem Mobiltelefon verbinden.

Lichtsignale und Vibrationen bei Telefonen und Rauchmeldern

Für Hörgeräte-Träger gibt es weiterhin spezielle Telefone, die sich nicht nur leicht bedienen lassen, sondern auch eine stufenlose Lautstärkeregulierung zulassen. Ein passendes Bluetooth-Headset ermöglicht freihändiges Telefonieren. Somit kann ein Anruf auch aus einiger Entfernung vom Apparat angenommen werden. Lichtsignale und Vibrationen ergänzen die Funktionen eines solchen Telefons. Etliche Telefone haben einen Anrufbeantworter und eine Kamera, mit denen Bilder verschickt werden können, sowie eine Notruftaste. Im Falle eines ausbrechenden Feuers warnt ein nicht-akustischer Rauchmelder Sie durch Licht und Vibrationen.

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Verfasst von: Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Hörgeräte

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