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So beantragen Sie eine Kur bei Überlastung

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Sie pflegen bereits seit einigen Monaten oder sogar Jahren einen Angehörigen. Sicherlich gibt es oft Momente, in denen Sie sich eine Auszeit wünschen. Häufig kommt es sogar dazu, dass Pfleger ein Burnout-Syndrom bekommen, weil sie sich zu wenig Zeit für sich und ihre eigenen Bedürfnisse nehmen. In diesem Fall sollten Sie eine Kur bei Ihrer Krankenkasse beantragen.

Verhinderungspflege während des Kuraufenthaltes

Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass Ihr pflegebedürftiger Angehöriger in dieser Zeit keine Betreuung hat. Sie haben Anspruch auf Verhinderungspflege, die Sie pro Jahr vier bzw. max 6 Wochen in Anspruch nehmen können.

Je nach familiärer und gesundheitlicher Situation sowie den örtlichen Begebenheiten kommt Ihr Angehöriger für die Zeit Ihres Aufenthaltes in ein Pflegeheim oder ein ambulanter Pflegedienst übernimmt die Aufgaben.

Kurantrag von der Krankenkasse

Natürlich können Sie auch ohne einen Antrag bei der Krankenkasse zur Kur fahren. Als Selbstzahler haben Sie hierzu immer die Möglichkeit. Allerdings wird ein mehrwöchiger Kuraufenthalt inklusive Therapie sehr teuer. Damit die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden, rufen Sie bei Ihrer Krankenkasse an und bitten Sie die Mitarbeiter, Ihnen einen Kurantrag zuzuschicken; möglicherweise können Sie ihn auch online im Internet runterladen.

Rehabilitation außerhalb gewährleistet

Aus Sicht der Krankenkasse hat die Kur den Sinn, Ihnen eine spezielle Therapie zu bieten, die in dieser Form an Ihrem Wohnort nicht möglich ist.Bei Überlastungen, Burnout-Syndrom oder anderen Beschwerden, die auf die Pflegebelastung zurückzuführen sind, sollen Sie sich nach der Kur in einem erholten Zustand befinden.

Besonders gute Aussichten, dass Ihre Kur bewilligt wird, haben Sie, wenn der Grund, warum Sie krank geworden sind, sich in Ihrem familiären Umfeld befindet. Da die häusliche Pflege Sie überfordert hat, ist es während der Therapie ratsam, wenn Sie Abstand zur gesamten Situation gewinnen.

In einer Kureinrichtung, die sich außerhalb Ihres Wohnortes befindet, kann dies am besten geschehen. Auch sollte bereits eine ambulante Therapie stattgefunden haben, die aber nicht zu einer Verbesserung der Beschwerden geführt hat.

Begründung vom Arzt wichtig

Mit dem Kurantrag gehen Sie zu Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt, wenn Sie sich bereits in entsprechender Behandlung befinden. In dem Formular wird der Arzt Ihre Beschwerden auflisten und begründen, warum er einen Kuraufenthalt befürwortet. Eine Kurklinik mit den passenden Schwerpunkten wird Ihr Arzt ebenfalls empfehlen.

Überprüfung durch Amtsarzt

Den ausgefüllten Kurantrag schicken Sie dann zurück an Ihre Krankenkasse. Dort wird ein neutraler Arzt anhand Ihrer Krankenakte überprüfen, ob Ihnen eine Kur zusteht. Ist man sich im Zweifel, werden Sie eventuell zu einer Untersuchung beispielsweise durch den Amtsarzt einbestellt, bei der weitere Fragen geklärt werden.

Widerspruch einlegen lohnt sich oft

Nach wenigen Wochen erhalten Sie schriftlich den Bescheid, ob Ihnen die Kur genehmigt wurde. Häufig wird der Antrag jedoch im ersten Durchlauf abgelehnt. Seien Sie also nicht allzu enttäuscht, sondern legen Sie Widerspruch ein. Diesem Widerspruch legen Sie erneut eine Stellungnahme Ihres Arztes bei und begründen, warum Ihre Kur notwendig ist. In vielen Fällen ist der Widerspruch letztendlich erfolgreich.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.04.2015 aktualisiert.

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