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So begleiten Sie Ihren demenzkranken Angehörigen beim Sterben

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Während der Sterbephase soll das Leben des Demenzkranken nicht mehr künstlich verlängert werden. Erleichtern Sie ihm und sich stattdessen das Abschiednehmen und begleiten Sie Ihren Angehörigen mit Ritualen, die für ihn wichtig waren. Nehmen Sie sich bewusst Zeit und stellen Sie andere Aufgaben zurück.

Demenzkranke Sterbende brauchen Geborgenheit

Nach einer meist langen Zeit der Pflege tritt der Demenzkranke schließlich in den Sterbeprozess ein, der für ihn und besonders für Sie intensiv erlebt werden kann. Sind Sie in der Lage, Ihren Angehörigen allein oder gemeinsam mit weiteren Familienmitgliedern zu begleiten, kann er sich auch in dieser Phase eher geborgen fühlen. Beim Sterben sehnen sich Demenzkranke immer noch nach einer geschützten Atmosphäre, auch wenn sie diesen Wunsch nicht verbal äußern können. Ebenfalls wichtig: Vorhandene Beschwerden sollten so gut wie möglich gelindert und Schmerzen gestillt werden.

Kommunizieren Sie mit dem Demenzkranken mithilfe der Körpersprache

Um sich mit Demenzkranken in der Sterbephase verständigen zu können, bedarf es der körperlichen Sprache, die Sie mit beruhigenden Gesten gestalten sollten. Sorgen Sie für eine angenehme Stimmung, vermeiden Sie Streit oder heftige Diskussionen mit anderen Familienmitgliedern vor dem Kranken, da er dies sehr wohl mitbekäme. Gefühle kann der Demenzkranke weiterhin aufnehmen und begreifen. Achten Sie darauf, leise zu sprechen. Ihre Bewegungen sollten ruhig und ohne Hast sein, damit sich Ihr Angehöriger entspannen kann. Achten Sie auf seinen Gesichtsausdruck und seine Gesten, um seine Gefühle erkennen und entsprechend reagieren zu können.

Sterbeprozess: Demenzkranke brauchen viel Körperkontakt

In der Phase des Sterbens braucht Ihr Angehöriger viel Körperkontakt. Streicheln Sie ihn, halten Sie seine Hand und umarmen Sie ihn, so oft es Ihnen richtig erscheint. Da Sie seine Bedürfnisse am besten kennen, werden Sie wissen, was Ihr Angehöriger möchte. Stellen Sie seine Lieblingsmusik an, bringen Sie ein Parfüm oder ein Duftöl mit, das er schon immer gern mochte, ein Tuch oder ein Kleidungsstück in der Farbe, die er bevorzugte. Nehmen Sie sich viel Zeit und stellen Sie andere Aufgaben vorübergehend zurück. Wenn es medizinisch möglich ist, sollten Sie Ihren Angehörigen zuhause sterben lassen, beziehungsweise dort, wo er sich am wohlsten gefühlt hat.

Gemeinsam Abschied nehmen und Ihren Angehörigen loslassen

Zelebrieren Sie die Zeit, die Sie noch gemeinsam verbringen dürfen, sodass auch Sie selbst sich wohl fühlen. Das klingt im Zusammenhang mit dem Thema Sterben vielleicht für manche Menschen seltsam, aber wenn ein Demenzkranker einen langen Weg hinter sich gebracht hat, der mit Leiden verbunden war, erscheint der Tod als eine logische Folge der Pflegezeit. Ein bewusst erlebter Abschied vom geliebten Partner oder Elternteil erleichtert allen Beteiligten das Loszulassen.

Möchte Ihr Angehöriger nicht mehr essen, könnte es ein Zeichen sein, dass der Tod naht. Manchmal ist es jedoch eine Folge von Schmerzen oder anderen Beschwerden, dass er die Nahrungsaufnahme verweigert. Es ist nicht immer einfach, in solchen Grenzsituationen Entscheidungen zu treffen. Suchen Sie, vielleicht auch mithilfe eines Pflegers oder Arztes, nach weiteren Anhaltspunkten, um schwierige Situationen im Sinne des Demenzkranken zu lösen.

Nach dem Tod Zeit für sich nehmen

Lassen Sie sich auch nach dem Tod Ihres Angehörigen Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Vielleicht mögen Sie die Trauerkarten selbst gestalten und ein Kondolenzbuch anlegen, um an die Persönlichkeit des Toten zu erinnern. Gönnen Sie sich eine Auszeit, bis Sie sich wieder gesammelt haben. Das Abschiednehmen ist eine individuelle Angelegenheit, die jeder so vornehmen muss, wie es für ihn richtig ist. Lassen Sie sich nicht zu irgendetwas zwingen!

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

Kategorien: Sterbebegleitung

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