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So bekommen Sie Hilfe beim Burnout-Syndrom

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Einen Angehörigen zu pflegen, ist sehr anstrengend. Nicht nur körperlich kommen Sie vielleicht schnell an Ihre Grenzen, auch psychisch werden Sie bemerken, dass die Pflege nicht spurlos an Ihnen vorübergeht. Ein Burnout-Syndrom kann schnell entstehen. Wichtig ist, dass Sie es rechtzeitig erkennen und sich Hilfe holen.

Körperliche und psychische Anstrengungen

Körperliche Anstrengungen entstehen in der Pflege, wenn Sie Ihren Angehörigen im Pflegebett wenden, ihm beim Aufstehen, Anziehen, Duschen und vielen weiteren Aktivitäten helfen müssen. Bei der psychischen Anstrengung handelt es sich um die ständige Verantwortung, die Sie belastet.

Doch auch das Verhalten Ihres Verwandten kann äußerst zermürbend wirken. Vielleicht kann er sich nicht mit der Situation abfinden, gepflegt werden zu müssen und lässt seinen Frust an Ihnen aus.

Ständig beschimpft zu werden, ist auf Dauer sehr anstrengend, was zu nervlichen Problemen führt. Andererseits kann es vorkommen, dass kranke oder pflegebedürftige Menschen ihre Situation unbewusst genießen und Ihre Pflege und Aufmerksamkeit ständig verlangen. Sie werden kaum das Wort „danke“ hören und ein Ende der Situation ist oft nicht absehbar.

Ein Urlaub reicht nicht aus

Treffen diese Faktoren auf Sie zu und fühlen Sie sich oft traurig, überfordert, müde, mutlos und unkonzentriert, ist die Gefahr groß, dass Sie sich einem Burnout-Syndrom nähern oder sich bereits darin wieder finden. Wahrscheinlich wünschen Sie sich nichts mehr als einen Urlaub, in dem Sie Abstand zu der Situation gewinnen und sich erholen können. Dies ist durchaus verständlich, wird Ihnen aber mittel- und langfristig nicht helfen.

Mit Stress richtig umgehen

Sie müssen in einer Therapie lernen, wie Sie besser mit Stress umgehen und sich davor schützen erneut in eine Überforderung zu schlittern. Ein wichtiger Punkt ist gelassener zu werden und den Perfektionismus abzustreifen. Ein ganz einfaches Ziel, welches Sie vor Augen haben sollten, heißt Pausen einzulegen.

Der Hausarzt als Ansprechpartner

Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt und schildern Sie ihm Ihr Problem. Er wird Ihnen eine Therapie bei einem Psychotherapeuten empfehlen und Sie wahrscheinlich überweisen. In dringenden Fällen erhalten Sie relativ schnell einen Termin; geht es Ihnen noch einigermaßen gut, müssen Sie allerdings mit einigen Monaten Wartezeit rechnen.

Therapie in Kur möglich

Eventuell verschreibt Ihr Arzt Ihnen Medikamente. Da Sie wahrscheinlich unter depressiven Zügen leiden, kann die Gabe von Johanniskraut oder verschreibungspflichtigen Arzneimitteln sinnvoll sein, um eine Psychotherapie zu unterstützen. Sind Sie noch nicht lange krank, kann eine Therapie bereits nach wenigen Stunden so viel Erfolg haben, dass Sie in der Zukunft merken, wann Sie sich eine Pause gönnen müssen.

In schwereren Fällen dehnt sich die Behandlung über einen längeren Zeitraum aus. Hält Ihr Arzt es für angemessen, dass Ihr Burnout-Syndrom am besten behandelt werden kann, wenn Sie ihr gewohntes Umfeld verlassen, empfiehlt sich eine Kur.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.07.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Burnout

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