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So bereiten Sie Ihren Angehörigen auf den Einzug in ein Pflegezimmer vor

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Es ist für Ihren Angehörigen ein emotional wichtiger Schritt, in ein Pflegezimmer in Ihrem Haus zu ziehen. Wahrscheinlich war er bis vor kurzen noch relativ aktiv und ist nun aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit an Sie gebunden und muss gepflegt werden. Sie können den Aufenthalt im Pflegezimmer für ihn aber lebenswert gestalten, sodass er dem Aufenthalt positiv entgegen sieht.

Die Eingewöhnungsphase

Viele Menschen, die bisher selbstständig ihr Leben geführt haben, haben ein Problem damit, diese aus gesundheitlichen Gründen aufgeben zu müssen und sich pflegen zu lassen. Dass Sie dabei nur das Beste für Ihren Verwandten wollen, wird mitunter nicht gesehen. Dies ist aus Sicht des Pflegebedürftigen durchaus verständlich.

Sie sollten ihn daher auf den Einzug vorbereiten, damit er sich so gut wie möglich einleben kann. Eventuell befindet sich Ihr Angehöriger zurzeit in einem Krankenhaus oder im Pflegeheim zur Kurzzeitpflege, da er einen Unfall hatte und sich nur schlecht bewegen kann. Ist keine schnelle Besserung in Sicht, richten Sie in den eigenen vier Wänden ein Pflegezimmer ein.

Den Angehören einbeziehen

Je nach Charakter können die Reaktionen darauf unterschiedlich sein. Vielleicht ist der Pflegebedürftige froh, Krankenhaus oder Pflegeheim verlassen zu können und wünscht sich nichts mehr, als wieder nach Hause zu kommen. Es kann jedoch auch sein, dass er sich dagegen sträubt.

Wichtig ist in solchen Fällen, dass sich Ihr Angehöriger nicht übergangen fühlt. Wahrscheinlich haben die Ärzte ihn schon über die Situation aufgeklärt und ihm beschrieben, wie sein gesundheitlicher Zustand ist. Allerdings trauen sich viele Patienten nicht, nachzufragen, wenn sie den Arzt nicht verstanden haben.

Suchen Sie dann das Gespräch mit dem Arzt und lassen sich die notwendigen Fragen beantworten. So können Sie Ihrem Verwandten leichter erklären, dass die Pflege aufgrund gesundheitlicher Umstände zu Hause notwendig ist. Seien Sie auf jeden Fall ehrlich zu ihm. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass er spüren würde, wenn Sie ihn anlügen oder die Krankheit beschönigen.

Vorteile für Pflegebedürftigen

Durch ein Pflegebett ist es unter Umständen einfacher für den Pflegebedürftigen, selbstständig ein- und auszusteigen, sodass er sich selbstständig bewegen kann, was in einem normalen Bett schwer zu bewerkstelligen wäre. Auch andere Hilfsmittel wie ein Rollator oder ein Rollstuhl ermöglichen eine höhere Selbstständigkeit. Heben Sie immer die Vorteile hervor, die Ihr Angehöriger durch die Hilfsmittel erfährt.

Leichtere Pflege möglich

Haben Sie ein gutes Verhältnis zum Pflegebedürftigen, sollten Sie ihm erklären, dass Sie durch die Veränderungen leichter die Pflege durchführen können. In einem niedrigen Bett ist es beispielsweise anstrengend, jemanden zu wenden. Auch waschen oder Essen anreichen ist hier schwerer als in einem angepassten Pflegebett. Machen Sie ihm deutlich, dass beide Parteien profitieren, wird es ihm eventuell leichter fallen, seinen Umzug zu akzeptieren.

Wird das Zimmer neu eingerichtet, sollten Sie ihn hierbei ebenfalls einbeziehen. Fragen Sie ihn, in welcher Farbe die Wände gestrichen werden sollen, welche Bilder er sich wünscht und wie die Vorhänge aussehen. Vielleicht kann er so Vorstellungen umsetzen, die er sich schon lange gewünscht hat.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Das Pflegezimmer

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