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So finden Sie psychologische Hilfe in einem Trauerfall

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Haben Sie über einen gewissen Zeitraum einen nahen Angehörigen, den Ehemann oder ein Kind gepflegt, kommt es am Ende oft zum Sterbefall. Es ist sinnvoll, dass Sie sich dann psychologische Hilfe suchen, um mit Ihrer Trauer zurechtzukommen.

Zurechtfinden im Alltag

Wer sich monate- oder jahrelang tagein, tagaus um einen Angehörigen gekümmert hat, fällt in ein Loch, wenn diese Person plötzlich nicht mehr da ist. Bisher wurden Sie gebraucht, nun ist niemand mehr da, um den Sie sich kümmern können. Mit dieser Leere müssen Sie nun lernen umzugehen.

Vielleicht haben Sie aber auch Schuldgefühle. Haben Sie sich in der vergangenen Zeit vorgestellt, wie schön es wäre, endlich einmal wieder eine Nacht durchzuschlafen, ohne aufpassen zu müssen, oder das Wochenende frei gestalten zu können – auch wenn Ihnen bewusst war, dass dies wahrscheinlich nur passiert, wenn Ihr Angehöriger stirbt? Oder Sie fragen sich jetzt, ob sein Leben noch hätte andauern können, wenn er eine andere medizinische Versorgung erhalten oder ihre Pflege anders gestaltet worden wäre. Diese Punkte kommen zu ihrer Trauer hinzu und machen es ihnen schwer sich im Alltag zurechtfinden.

Telefonseelsorge als anonymer Ansprechpartner

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie mit Ihrer Trauer umgehen können. Es sollte Ihnen aber bewusst sein, es gibt nicht die eine richtige Form der Trauer. Jeder Mensch trauert individuell auf seine Art. Wenn es Ihnen nicht ausreicht, mit Familienangehörigen und Freunden zu reden, sollten Sie gegebenenfalls die Telefonfürsorge in Anspruch nehmen.

Hier finden Sie Ansprechpartner, die umfassend ausgebildet sind und in ihrem Leben bereits ebenfalls schwere Phasen durchlebt haben. Die Telefonseelsorge ist ein Angebot der evangelischen und katholischen Kirchen und ist für Sie kostenlos. Die Telefonnummer ist die 0800-111 0 111 oder – 111 0 222.

Trauerbegleitung in Selbsthilfegruppen

In vielen Städten und Gemeinden finden Sie Selbsthilfegruppen, die Trauerbegleitung anbieten. Hier treffen sich in regelmäßigen Abständen Betroffene, die wie Sie jemanden durch den Tod verloren haben. Sie treffen vielleicht sogar Menschen, die einen Angehörigen vor seinem Tod gepflegt haben. Sie können Ihre Sorgen im kleinen und vertraulichen Kreis äußern und von den Erfahrungen der anderen profitieren.

Auszeit im Kloster

Eventuell hilft es Ihnen, wenn Sie sich eine Auszeit gönnen. Nach der Beerdigung sollten sie sich erholen. Vielleicht ist der Aufenthalt in einem Kloster der richtige Ort für Sie. In ganz Deutschland gibt es Klöster, in denen Außenstehende gegen einen geringen Beitrag gerne als Gäste gesehen sind. Sie müssen kein Mitglied der Kirche sein, um dieses Angebot in Anspruch nehmen zu können. In der Regel stehen Ihnen die Geistlichen des Klosters für seelsorgerische Gespräche zur Verfügung.

Überweisung zum Psychologen

Bemerken Sie, dass Sie nicht von alleine aus der Spirale der tiefen Trauer herauskommen, können Sie sich an Ihren Hausarzt wenden. Er wird sie an eine Psychologen verweisen, sodass Sie eine Psychotherapie in Anspruch nehmen können. In Einzelgesprächen lernen Sie mit Ihrer Trauer umzugehen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.03.2014 aktualisiert.

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