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So funktioniert die Bewertung durch den Medizinischen Dienst

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Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, wie der Medizinische Dienst der Krankenversicherung vorgeht, wenn er Pflegedienste bewertet. Nicht nur Pflegeheime, sondern auch ambulante Pflegedienste werden regelmäßig unter die Lupe genommen und benotet.

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ist eine Einrichtung, die die gesetzlichen Krankenkassen berät. Sie hat zahlreiche Aufgaben, unter Anderem sorgt sie für die Qualitätssicherung bei der Versorgung im ambulanten und stationären Bereich.

Wie der MDK weiß, gibt es in Deutschland ungefähr 2,4 Millionen pflegebedürftige Menschen, von denen etwa zwei Drittel in den eigenen vier Wänden gepflegt werden. Damit die Pflegebedürftigen nach hohen Standards gepflegt werden, testet der MDK dies anhand von unangemeldeten Prüfungen.

Was überprüft der Medizinische Dienst

Allerdings überlegt sich der Medizinische Dienst nicht selbstständig, welche Pflegedienste er überprüft, sondern er bekommt den Auftrag dafür. Die Verbände der Pflegekassen aus den einzelnen Bundesländern wenden sich an den MDK, mit dem Auftrag um Überprüfung. Seit dem Jahr 2011 sollen Pflegeeinrichtungen jährlich getestet werden, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. In verschiedenen Bereichen werden die ambulanten Pflegedienste untersucht:

  • Pflegerische Leistungen
  • Pflegerische Leistungen, die vom Arzt verordnet wurden
  • Organisation des Unternehmens und der Dienstleistung
  • Zufriedenheit der Kunden

Jedem Punkt sind weitere Fragen untergeordnet, sodass man insgesamt auf 49 Einzelkriterien kommt, die zur Beurteilung herangezogen werden:

  • Werden individuelle Wünsche erfüllt?
  • Werden Sie als Angehöriger bei erkennbaren Ernährungsdefiziten informiert?
  • Entspricht die Medikamentengabe der ärztlichen Verordnung?

Sehr gut bis Mangelhaft

Diese und zahlreiche weitere Fragen werden Mitarbeitern und Kunden gestellt, sowie durch Beobachtung beantwortet. Jede Frage wird mit einer Note zwischen Null und Zehn bewertet; Zehn ist die beste Note, Null die schlechteste. Für jeden Bereich wird ein Mittelwert ermittelt, der schließlich auf das Gesamtergebnis umgelegt wird. So ergeben sich für die unterschiedlichen Noten von 0 bis 10 die Schulnoten "Sehr gut" bis "Mangelhaft".

Sehr gut = 8,7 bis 10

Gut = 7,3 bis 8,7

Befriedigend = 5,9 – 7,3

Ausreichend = 4,5 – 5,9

Mangelhaft = 0 – 4,5

Ein "Ungenügend", was in der Schule einer Note 6 entspricht, wird in diesem System nicht vergeben. Damit die Note allerdings richtig eingeordnet werden kann, muss der Durchschnitt des Bundeslandes zusätzlich berücksichtig werden.

Transparenz für Angehörige und Pflegebedürftige

Die Ergebnisse dieser Bewertung sind keinesfalls ein Geheimnis. Seit Ende Januar 2009 hat man sich darauf geeinigt, die Ergebnisse öffentlich zu machen, damit Angehörige und Betroffene sich im Vorfeld genauer informieren können. Man spricht von den sogenannten Transparenzvereinbarungen. Die Ergebnisse können Sie bei den entsprechenden ambulanten Pflegediensten erfragen oder im Internet erfahren.

Eine Anlaufstelle ist zum Beispiel der Pflegelotse, bei dem Sie über eine Suchmaske ambulante Pflegedienste in Ihrer Stadt finden und deren Benotung erfahren können. Mit einem Klick auf die Note werden Ihnen die Bewertungen der Teilnoten angezeigt, sowie weitere Informationen zum Pflegedienst mitgeteilt. So erfährt man beispielsweise, wie viele Pflegebedürftige nach ihrer Zufriedenheit befragt wurden und kann sich so ein Bild über die Aussagekräftigkeit der Note machen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Pflegestufen

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