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So gehen Sie vor, wenn das Pflegezimmer nicht mehr benötigt wird

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Wurde ein Zimmer in Ihren eigenen vier Wänden eine gewisse Zeit zur Pflege eines Angehörigen genutzt, kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem Sie es nicht mehr benötigen. Entweder hat sich der Pflegebedürftige so weit erholt, dass er wieder ein eigenständiges Leben führen kann, er ist dauerhaft in ein Pflegeheim gezogen, da Sie die hohen Anforderungen nicht mehr leisten konnten oder er ist gestorben. Oft stellt sich dann die Frage, was man mit der Einrichtung macht.

Teure Gegenstände oft nur geliehen

Teure Pflegehilfsmittel haben Sie wahrscheinlich nicht selbst gekauft, sondern die Kosten wurden von der Pflegekasse übernommen. Allerdings handelt es sich bei vielen Produkten wie dem Pflegebett oder einem Patientenlifter im Allgemeinen um eine Leihgabe. Das heißt, die Gegenstände sind nicht ihr Eigentum und sie dürfen Sie demnach nicht verkaufen.

Leihfirma holt Produkte ab

Stattdessen rufen Sie die Firma an, mit der Sie den Leihvertrag abgeschlossen haben und bitten die Gegenstände abzuholen. Eventuell haben Sie im Leihvertrag unterschrieben, dass Sie das Bett nicht eigenständig auseinanderbauen dürfen, um es aus dem Pflegezimmer zu transportieren. Daran sollten Sie sich unbedingt halten! Entstehen hierbei Beschädigungen, müssen Sie unter Umständen für den Schaden finanziell aufkommen. Warten Sie lieber, bis die Mitarbeiter der Firma diese Arbeit übernehmen.

Hilfsmittel an Organisationen spenden

Andere Pflegehilfsmittel gehören aber eventuell Ihnen. Dies kann der Toilettenstuhl, eine Bettpfanne, der Beistelltisch oder ein Rollstuhl sein. Ist Ihr Angehöriger in ein Pflegeheim umgezogen, können Sie dort nachfragen, welche der Produkte er mitnehmen kann. Eventuell stehen Sie aber nun mit diesen Produkten zu Hause und wissen nicht, was Sie damit machen sollen.“

Möchten Sie etwas Gutes tun, können Sie sich dann zum Beispiel an karikative Organisationen wenden, die gelegentlich Transporte in Dritte-Welt-Länder organisieren. Werden dort in Krankenhäusern solche Produkte benötigt, nimmt man sie Ihnen sicherlich gerne ab.

Verbrauchsmittel ebenfalls abgeben

Auch Verbrauchsmittel können Sie bei Organisationen wie dem DRK oder dem Malteser Hilfsdienst abgeben. Unterlagen, Inkontinenz- sowie Verbandmaterial und ähnliches sollte natürlich in den originalen und verschlossenen Verpackungen sein, damit es noch weiterhin benutzt werden kann. Natürlich können Sie solche Produkte über den Hausmüll entsorgen.

Medikamente zur Apotheke bringen?

Ist Ihr Angehöriger gestorben, haben Sie wahrscheinlich noch zahlreiche Medikamente zu Hause. Seit dem Jahr 2009 sind Apotheken allerdings nicht mehr verpflichtet, Arzneimittel, die nicht mehr benötigt werden, zurückzunehmen und zu entsorgen. Bei vielen Apotheken ist dies aber immer noch als freiwilliger Service möglich; unter Umständen müssen Sie aber einen kleinen Unkostenbeitrag leisten. Wenn Sie es möglichst einfach haben möchten, geben Sie die Medikamente in Ihren Hausmüll beziehungsweise die Restmülltonne.

Spritzen im geschlossenen Behälter entsorgen

Finden Sie allerdings Spritzen und Kanülen im Pflegezimmer, werfen Sie diese in einem festen Gefäß in den Hausmüll. Es gibt spezielle Behälter dafür. Wichtig ist, dass sich niemand an den Nadeln verletzen und infizieren kann.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.03.2014 aktualisiert.

Kategorien: Das Pflegezimmer

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