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So helfen Sie Ihrem Angehörigen, sich passend zu kleiden

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Für Menschen mit Demenz und deren Angehörige ist es wichtig, die Selbständigkeit des Erkrankten zu fördern und so lange wie möglich zu erhalten. Dies beginnt bei den kleinen Dingen des Alltags. Dazu gehört auch die Fähigkeit, sich selbst ordentlich und der Jahreszeit entsprechend zu kleiden. Lesen Sie hier 5 Tipps, wie Sie Ihrem Angehörigen helfen können, sich angemessen zu kleiden.

Bei einer Demenz geht Erlerntes und lange antrainierte Fähigkeiten zunehmend verloren. Dazu gehören auch alltägliche Dinge wie das Einkleiden. Demenzkranken fällt es im Verlauf einer Demenzerkrankung zunehmend schwerer, sich den äußeren Gegebenheiten entsprechend zu kleiden.

Keiner möchte auf der Straße komische Blicke ernten oder angesprochen werden, weil er nicht angemessen gekleidet ist. Daher haben wir für Sie 5 Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihren demenzkranken Angehörigen beim Einkleiden unterstützen können.

Kleidung in der richtigen Reihenfolge zurechtlegen

  • Legen Sie abends die Kleidung für den nächsten Tag zurecht. Achten Sie darauf, dass die Kleidungsstücke in der richtigen Reihenfolge liegt, wie Ihr Angehöriger sie anzieht. Beginnt er mit den Strümpfen, legen Sie diese nach oben.
  • Achten Sie darauf, dass der Kleiderschrank nicht zu voll ist. Häufig befinden sich eine Menge an Kleidungsstücken im Schrank, die nicht mehr passen oder nicht getragen werden. Reduzieren Sie diese nach und nach. Notfalls hilft eine Ausrede, dass Sie diese zum Waschen mitnehmen.
  • Wechseln Sie zwischen Sommer- und Wintergarderobe. Sorgen Sie dafür, dass nur die Kleidung der aktuellen Saison im Schrank ist. Verpacken Sie – wenn möglich mit Ihrem Angehörigen gemeinsam – die andere Garderobe in Kleidersäcke oder Kartons und bewahren Sie diese außer Sichtweite auf.
  • Achten Sie auf Kleidung, die einfach angezogen werden kann. Eine Hose oder ein Rock mit elastischem Bund ist leichter richtig anzuziehen, als ein Kleidungsstück mit Knöpfen oder Häkchen. Klett- oder Reißverschluss an Schuhen lässt sich leichter schließen als ein Schnürsenkel, die zu einer Schleife gebunden werden müssen.
  • Hängen Sie Erinnerungs-Zettel auf. So könnte an der Haustür im Winter stehen: "Mantel, Handschuhe, Schal und Mütze nicht vergessen". Im Badezimmer könnte ein Zettel hilfreich sein wie "Vor dem Frühstück anziehen" oder "Nach dem Abendessen Pyjama anziehen".

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.

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Alzheimer ist eine meist langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen verantwortlich ist. Charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit, die in der Regel mit einer Abnahme der täglichen Aktivitäten und Verhaltensauffälligkeiten einhergeht.

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