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So integrieren Sie psychologische Hilfe in Ihren Alltag

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Psychologische Hilfe ist immer dann ratsam, wenn Sie merken, dass die Pflege eines Angehörigen Sie zu sehr belastet. Eventuell sind Ihre Nerven sehr angespannt, Sie müssen oft weinen oder sind unkonzentriert. Doch sicherlich fragen Sie sich, wie Sie eine psychologische Hilfe in Ihren Alltag inklusive Pflege des Angehörigen integrieren sollen.

Schaffen Sie sich Freiräume

Natürlich ist es nicht immer einfach sich Freiräume zu schaffen. Entspannungsphasen sind aber sehr wichtig für ihre Gesundheit. In dieser Zeit sollten Sie selbst im Mittelpunkt stehen. Auch das Familienmitglied, welches Sie pflegen, wird davon profitieren, wenn Sie ausgeglichen und kraftvoll zurückkehren.

Wenn Sie einmal wöchentlich einen Therapeuten aufsuchen möchten, sollten Sie sich diese Zeit gönnen. Eine Stunde Therapie, für die An- und Abfahrt eine weitere Stunde sowie eine anschließende Tasse Kaffee und ein Eis im Café neben der Praxis ergeben drei Stunden. In dieser Zeit sollte eine andere Person die Pflege übernehmen.

Unterstützung durch die Familie

Natürlich ist es vom Krankheitsbild abhängig, wen Sie bei der Suche nach einer Vertretung fragen können. Geht es hauptsächlich darum, dass jemand vor Ort ist, der ein bisschen aufpasst, Essen zubereitet und anreicht, sollten Sie sich an Familienangehörige oder Freunde wenden. Vielleicht besteht bei diesen eine Scheu und sie trauen sich die gestellten Aufgabe nicht zu; dann sollten Sie ihnen genau erklären, wie sich die Krankheit darstellt, was sie in den drei Stunden tun müssen und wie sie in einem eventuellen Notfall reagieren sollen.

Durch die Tagespflege betreut

Findet sich niemand, der einige Stunden in der Woche Ihre Pflege übernehmen möchte, wenden Sie sich an ein Pflegeheim in Ihrer Umgebung. Oft bieten die Heime eine Tagespflege an. Ihr Angehöriger wird morgens abgeholt und abends wieder zu Ihnen nach Hause gebracht.

Sie haben also den ganzen Tag Zeit, um psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich weiteren Aufgaben zu widmen. Ist Ihr Angehöriger bereits in eine Pflegestufe eingeteilt, kann der Aufenthalt in der Tagespflege mit der Pflegekasse verrechnet werden, lediglich Unterkunft und Verpflegung müssen Sie aus der eigenen Tasche bezahlen.

Unterstützung durch einen Hospizdienst

Wenn ein Familienmitglied bereits im Sterben liegt und zuhause von Ihnen gepflegt wird, ist der Alltag natürlich besonders belastend. Zieht sich dieser Prozess über mehrere Wochen hin wird oft psychologische Hilfe notwendig. Nicht nur für Sie ist es daher ratsam, wenn Sie einen ambulanten Hospizdienst kontaktieren, der ein- oder zweimal wöchentlich für mehrere Stunden zu Ihnen ins Haus kommt.

Während Sie Ihre Therapie in Anspruch nehmen, bietet der ehrenamtliche Mitarbeiter der Hospizhilfe Ihrem Angehörigen auf behutsame Weise Gespräche über den Tod und das Sterben an. Dies wird vom Sterbenden häufig als eine Erleichterung wahrgenommen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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