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So klären Sie familiäre Ursachen für Stress in der Pflege

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Das Pflegen Ihres Angehörigen kann dazu führen, dass Sie sich gestresst und überlastet fühlen. Neben der Arbeitsbelastung spielen oft auch Konflikte mit Ihrem Angehörigen und weiteren Familienmitgliedern eine Rolle. Wie Sie mit diesen Belastungen umgehen sollten, lesen Sie in diesem Artikel.

Konflikte mit Ihrem Angehörigen

 

Praktische Probleme gelten meist als Hautproblem der Pflege. Häufiger sind jedoch im Pflegealltag die Konflikte, die zwischen dem Pflegenden und dem Gepflegten entstehen.

Wenn Sie durch die Anstrengung der Pflege einmal gereizt reagieren oder laut werden, ist dies verständlich. Wenn Ihre Gereiztheit jedoch länger anhält, sollten Sie mit jemandem darüber sprechen. Schämen Sie sich nicht für Ihre Gefühle. Sie können durch das Gespräch versuchen zu ergründen, worin das Problem besteht. Außerdem können Sie dadurch vermeiden, dass die Situation sich weiter auflädt.

Vielleicht bringt die Pflege Ihres Angehörigen bei Ihnen alte Konflikte innerhalb der Familie wieder an die Oberfläche. Dies können zum Beispiel Eheprobleme oder auch Probleme im Eltern-Kind-Verhältnis sein. Vielleicht fühlten Sie sich zum Beispiel im Vergleich zu den anderen Geschwistern früher benachteiligt durch Ihre Eltern, nun ist jedoch die Pflege Ihres Angehörigen Ihre Hauptbeschäftigung.

Klärung innerhalb der Familie

 

Wichtig ist es, dass Sie möglichst vor Beginn der Pflege mit den anderen Familienmitgliedern sprechen. Wie stark wird jedes einzelne Familienmitglied in die Pflege eingebunden? Wer will oder kann nur finanziell helfen? Sollte es dazu kein klärendes Gespräch gegeben haben, sollten Sie dies nachholen, um klare Verhältnisse zu schaffen. Wollten Sie von vorneherein die Pflege übernehmen? Gelingt es Ihnen, dies mit Ihren anderen Verpflichtungen in Übereinstimmung zu bringen? Fühlen Sie sich körperlich und seelisch belastbar genug?

Scheuen Sie sich nicht davor, mehr Unterstützung als geplant zu fordern, wenn Sie merken, dass Sie sich überfordert fühlen. Es kann auch über die gemeinsame Finanzierung von ambulanten Pflegediensten oder über stundenweise Pflegeunterbringung gesprochen werden.

„Nie in ein Pflegeheim“

 

Geben Sie Ihrem Angehörigen nicht das Versprechen, dass Sie ihn nie in ein Pflegeheim geben werden. Wenn die Belastung für Sie zu groß wird, tun Sie niemandem durch die fortgesetzte häusliche Pflege einen Gefallen. Besser ist es, Sie sagen, dass Sie sich bemühen werden, solange es Ihnen möglich ist.

Besonders, wenn Sie Ihren Ehepartner pflegen und Sie selbst nicht mehr ganz fit sind, kann ein Umzug ins Heim längerfristig die beste Lösung für Sie beide sein. Bedenken Sie, dass Sie durch einen Umzug ins Pflegeheim nicht das Gefühl haben müssen, Ihre Verantwortung aufzugeben.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.10.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Stressmanagement

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