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So können Sie einer Gürtelrose vorbeugen

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Gürtelrose ist eine Erkrankung, die durch im Körper verbliebene Windpocken-Viren ausgelöst wird. Sie können nicht verhindern, dass Ihr Angehöriger an Gürtelrose erkrankt. Allerdings können Sie das Erkrankungsrisiko minimieren und der Gürtelrose vorbeugen.

Gürtelrose durch Impfung vorbeugen

Sie können das Erkrankungsrisiko Ihres Angehörigen zum Beispiel durch eine Impfung minimieren. In diesem sind die Erreger wesentlich stärker konzentriert als bei der Anti-Windpocken-Impfung. Die Impfung wird meist sehr gut vertragen und Sie können dadurch recht effektiv einer Gürtelrose vorbeugen.

Die Krankheit tritt nicht so häufig auf wie bei nicht geimpften Personen: Die Gefahr sinkt um etwa fünfzig Prozent. Sich ganz gegen das Gürtelrose-Risiko zu schützen, ist nicht möglich. Die meisten Menschen stecken sich schon in der Kindheit mit den Varicella-Zoster-Viren an. Die Viren bleiben das ganze Leben lang im Körper und können bei bestimmten Gelegenheiten wieder aktiv werden.

Ganz ist in der Medizin noch nicht klar, wie es zu einem erneuten Durchsetzen der Viren kommt. Ein geschwächtes Immunsystem scheint jedoch dazu zu führen, dass die T-Zellen des menschlichen Körpers die Viren nicht mehr in Schach halten können. Sie können sich vermehren und dadurch bricht Gürtelrose aus.

Auch wenn die Erkrankungsgefahr nicht abgewendet ist – Ihr Angehöriger wird nach einer erfolgten Impfung mit großer Wahrscheinlichkeit weniger stark erkranken als ohne Impfung. Auch die Schmerzen während und nach der Erkrankung sind in der Regel wesentlich erträglicher.

Maßnahmen bei befürchteter Ansteckung

Wenn Ihr Angehöriger in Kontakt mit dem Inhalt eines Gürtelrosebläschens geraten ist, gibt es die Möglichkeit, noch innerhalb von vier Tagen nach dem Kontakt der Gürtelrose vorzubeugen.

Dies ist notwendig, wenn Ihr Angehöriger ein geschwächtes Immunsystem, zum Beispiel durch eine Chemotherapie bei Krebs, hat. Entweder erhält Ihr Angehöriger eine einmalige Impfung mit Antikörpern gegen die Viren oder eine einwöchige Behandlung mit einem Mittel, das die Vermehrung der Viren im Körper hemmt (Virustatikum).

Ein starkes Immunsystem hilft

Wenn Ihr Angehöriger ein starkes Immunsystem hat, ist es unwahrscheinlicher, dass das ruhende Virus wieder aktiv wird. Ihr Angehöriger sollte deshalb im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas für seine Immunabwehr tun. Sie können ihm helfen, indem Sie für eine ausgewogene Ernährung und eine ruhige Umgebung sorgen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Gürtelrose

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