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So können Sie Ihre Kinder bei der Pflege psychisch unterstützen

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Wenn in einer Familie ein Familienmitglied gepflegt wird, ist dies im Allgemeinen nicht nur eine Belastung für den Pflegebedürftigen und Sie, auch der Lebenspartner und Kinder leiden häufig darunter. Da Kinder sind noch in der Entwicklung befinden, sollten Sie sie aber besonders im Auge behalten und ihnen Hilfe anbieten.

Kinder verbergen ihre Sorgen

Damit Kinder sich richtig entwickeln können, brauchen sie eine ausgeglichene und glückliche Umgebung. Sind Sie mit der Pflege eines Familienmitglieds beschäftigt, haben Sie keinen geregelten Feierabend, an dem Sie sich um ihr Kind kümmern können, sind häufig angespannt oder traurig.

Auch wenn Sie glauben, dass Sie Ihre Sorgen gut vor dem Nachwuchs verbergen, merken Kinder es sehr schnell, wenn es den Eltern schlecht geht.

Das Gespräch suchen

Für Ihr Kind ist es in dieser Situation notwendig, dass es jemanden hat, mit dem es sprechen und seine Sorgen teilen kann. Muss es alle Sorgen für sich behalten und kann sich nicht mitteilen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die emotionale Belastung zu groß wird und Ihr Kind früher oder später auffällig wird.

Selbst wenn Sie glauben, dass mit Ihrem Kind alles in Ordnung ist, sollten Sie es regelmäßig konkret auf die Situation im Haus ansprechen. Vielleicht öffnet Ihr Kind sich Ihnen und teilt Ihnen mit, welche Probleme es hat. Sind die Belastungen allerdings groß und Ihr Nachwuchs weiß, dass Sie ebenfalls belastet sind, traut es sich unter Umständen nicht, Ihnen seine Sorgen zu erzählen. Ihr Kind versucht Sie damit zu schützen, schadet aber gleichzeitig seiner eigenen Gesundheit.

Außenstehender Ansprechpartner ist wichtig

Hilfreicher ist es, wenn Sie eine Person finden, die nicht mit der Familie verbunden ist. Mit einem Außenstehenden fällt es Ihrem Kind wahrscheinlich leichter, zu reden. Wichtig ist, dass es jemanden hat, dem es seine Sorgen mitteilen kann. Hier kann es Dinge mitteilen, die es Ihnen nicht erzählen würde; zum Beispiel wenn es wütend auf den Pflegebedürftigen ist.

Kontakt zum Lehrer aufnehmen

Ist Ihr Kind noch nicht auffällig geworden, kann es ihm vielleicht schon helfen, wenn es mit einem Erzieher im Kindergarten oder einem Lehrer in der Schule sprechen kann. Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Erzieher beziehungsweise Lehrer und klären Sie ihn über die Situation in Ihrem Haus auf. Wenn der Lehrer weiß, wie Ihr Kind lebt, kann er besser auf deren Bedürfnisse eingehen.

Ob Sie Ihrem Nachwuchs mitteilen, dass der Erzieher Bescheid weiß, sollten Sie von der Persönlichkeit des Kindes ableiten. Ein Junge in der Pubertät, dem Cool zu sein alles bedeutet, wird sich unter Umständen sehr schämen, wenn er dies erfährt. In solchen Fällen ist es vielleicht besser, wenn der Lehrer von sich aus auf Ihr Kind zugeht.

Möchten Sie sich beraten lassen und erste Hilfestellungen für sich und das Kind bekommen, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Das örtliche Gesundheitsamt hat im Allgemeinen einen kinder- und jugendpsychiatrischen Dienst, in den evangelischen und katholischen Kirchen wird häufig eine Familienberatung angeboten und auch die Caritas bietet kostenlose Hilfe in Familienfragen.

Therapie beim Kinderpsychologen

Reichen Ihnen diese Angebote nicht aus, sollten Sie sich an einen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie wenden. Ihr Kinderarzt kann Ihnen entsprechende Adressen geben. Hier wird in der Therapie mit Ihrem Kind erarbeitet, wie es besser mit der Situation umgehen kann.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Entlastung Pflegender

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