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So kommunizieren Sie mit Demenzkranken

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Zu Beginn der Demenzerkrankung Ihres Angehörigen haben Sie bereits dessen Wortfindungsschwierigkeiten bemerkt. Die Sprache an sich wurde immer inhaltsärmer und oft drückte er sich in Floskeln aus, doch irgendwann wurden auch diese Worte immer weniger. Trotzdem bleiben die Gefühle und Bedürfnisse des Menschen mit Demenz erhalten.

Stimmung des Demenzkranken begreifen und widerspiegeln

Kann der Demenzkranke seine Bedürfnisse nicht mehr ausdrücken, müssen Sie lernen, sie anhand seines Verhaltens zu deuten. Es kommt vor allem darauf an, die Stimmung des Erkrankten aufzugreifen, zu deuten und widerzuspiegeln. So zeigen Sie, dass Sie sein Anliegen verstanden haben. Wie sich Ihr Angehöriger gerade fühlt, können Sie anhand seiner Mimik, seiner Gestik, aber auch seiner gesamten Körperhaltung oder dem Tonfall feststellen, da Sie ihn sicher gut kennen. Geben Sie ihm zu verstehen, dass Sie ihn verstanden haben, indem Sie seine Stimmung in Worte fassen, zum Beispiel: „Du bist traurig, das kann ich sehen“ oder „Dir geht es gut, das merke ich.“

Auf die Bedürfnisse des Kranken eingehen

Im Anschluss daran können Sie den Erkrankten trösten oder anderweitig auf seine Bedürfnisse eingehen. Das eine oder andere Mal wird es Ihnen sicherlich nicht direkt gelingen, herauszufinden, was den Menschen mit Demenz beschäftigt oder aufregt. Aber je öfter Sie diese Methode anwenden, desto leichter wird es Ihnen fallen, den Erkrankten zu „lesen“ und ihm entsprechend zu antworten.
Dabei sollten Sie allerdings auch darauf achten, dass Ihre eigene Mimik und Gestik mit dem von Ihnen Gesagten übereinstimmt. Passen Gesichtsausdruck und Gesagtes nicht zusammen, kann dies beim Erkrankten zusätzliche Verwirrung auslösen.

Gelungene Kommunikation stärkt das Selbstbewusstsein

Hat Ihr Angehöriger aber den Eindruck, dass das, was er Ihnen mitteilen möchte, bei Ihnen richtig angekommen ist, bekommt der Demenzkranke das Gefühl, seinen Beitrag zu einer gelungenen Kommunikation zu leisten. Er kann seinen Bedürfnissen also selbst Ausdruck verleihen. Auch wenn es für den gesunden Menschen nicht einfach nachzuvollziehen ist, aber für den Erkrankten bedeutet es Unabhängigkeit und Selbstbestimmung, selbst zur eigenen Bedürfnisbefriedigung beitragen zu können.

Negative Gefühle wie Trauer oder Wut können über diese Form der Kommunikation abgemildert werden, denn Sie als Angehörige können dann Trost spenden. Das gleiche gilt auch für positive Stimmungen, die Sie dann mit dem Erkrankten teilen können.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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Demenz

Demenz

Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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