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So lebt es sich in einer Senioren-Wohngemeinschaft

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Vielleicht haben Sie von einer Senioren-Wohngemeinschaft noch nie gehört und wissen nicht, was Sie sich darunter vorstellen sollen. Generell funktioniert eine solche Wohngemeinschaft so wie andere WGs: Mehrere Bewohner mieten gemeinsam eine Wohnung und teilen die Räumlichkeiten. Natürlich gibt es aber bei der Wohngemeinschaft für die ältere Generation einige Besonderheiten.

Behindertengerechte Einrichtung

Die Wohnungen sind in der Regel behindertengerecht umgebaut, sodass sich jeder Bewohner mit Rollator oder Rollstuhl frei bewegen kann. Handelt es sich um ein Mehrparteienhaus, ist im Allgemeinen ein Aufzug vorhanden. Um von einer Etage zur anderen innerhalb von den angemieteten Räumen zu gelangen, ist oft ein Treppenlift installiert.

In den Badezimmern wird häufig auf eine Badewanne verzichtet und dafür eine große Dusche eingebaut, die bodenerdig ist und somit auch mit Gehhilfsmitteln wie Rollstühlen oder Rollatoren leicht betreten werden kann. Haltegriffe und ein Klappsitz in der Dusche ermöglichen es, dass die Bewohner selbstständig handeln können.

Sonne auf dem Balkon genießen

Achten Sie darauf, dass die WG einen Garten oder zumindest Terrasse oder Balkon in ausreichender Größe hat. Da die pflegebedürftigen Senioren oft aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, lange Wege bis zum nächsten Park zu laufen, sind Balkon und Terrasse in einer solchen Wohnung oft die einzige Möglichkeit, schnell und unkompliziert in der Sonne sitzen zu können. Die Küche ist in einer Senioren-Wohngemeinschaft oft groß gehalten. Sie dient neben dem Wohnzimmer als Treffpunkt und Kommunikationsort.

Eigene Zimmer frei gestalten

Ihr Angehöriger kann sein Zimmer nach seinen Wünschen einrichten, eigene Möbel mitbringen und farbliche Veränderungen vornehmen. Generell sind solche Wohngemeinschaften im Vergleich zu Pflegeheimen persönlicher eingerichtet.

Tierhaltung in der WG erlaubt?

Es gibt einige Wohngemeinschaften, die großen Wert auf die Haltung von Tieren legen. Hat Ihr Angehöriger ein eigenes Haustier, ist es dann auf Nachfrage möglich, dass er es mit in die Senioren-WG nimmt.

Allerdings muss im Vorfeld geklärt werden, wer sich um das Tier kümmert, wenn Ihr Verwandter krank wird. Wenn Sie dazu zeitlich nicht in der Lage sind, muss ein anderer Tiersitter gefunden werden. Es ist ratsam, schon frühzeitig eine Person dafür zu suchen, damit man im Ernstfall das Tier sicher versorgt weiß.

Selbstständigkeit der Senioren erhalten

In der Senioren-Wohngemeinschaft wird Selbstständigkeit großgeschrieben. Ihr Verwandter wird daher so weit wie möglich in die häuslichen und gärtnerischen Arbeiten eingebunden. Jeder macht hier so viel wie er kann und möchte. Doch auch das soziale Leben kommt nicht zu kurz: Gemeinsames Spielen im Wohnzimmer, zusammen spazieren, kochen oder einfach miteinander die Zeit zu verbringen, ist für die meisten Bewohner ein lohnender Zeitvertreib.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

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