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So lebt man im Betreuten Wohnen

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Alten- oder Pflegeheime werden von vielen älteren Menschen abgelehnt, da sie sich dorthin oft abgeschoben und vergessen fühlen. Eine Alternative bietet das Betreute Wohnen, wo die Menschen weitestgehend ihr bisheriges Leben weiterführen können.

Selbstständigkeit wird aufrecht erhalten

Besuchen Sie mit Ihren Angehörigen erstmalig eine Seniorenwohnanlage, sollten Sie darauf achten, dass alle Bereiche behindertengerecht eingerichtet sind. Auch wenn Ihr Angehöriger momentan noch gut laufen kann, könnte es relativ schnell passieren, dass er auf einen Rollator angewiesen ist. Absätze oder Kanten sind dann beim Gehen sehr hinderlich. Im Allgemeinen wird aber bei der Einrichtung einer Wohnanlage für Betreutes Wohnen darauf geachtet, dass diese Hindernisse nicht vorhanden sind.

Zentrale Lage ist von Vorteil

Mit dem Einzug in eine Wohnanlage für Betreutes Wohnen soll die Selbstständigkeit der Bewohner nicht verloren gehen – das Gegenteil ist sogar das Fall. Sie werden bei vielen Belangen des Alltags an die Hand genommen, um auch weiterhin ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Das fängt damit an, dass solche Wohnanlagen im Allgemeinen in Stadtteilen gelegen sind, in denen zahlreiche Geschäfte vorhanden sind.

So können die Bewohner jeden Tag für einen Spaziergang nutzen und kleine Einkäufe selbst erledigen. Auch Allgemeinmediziner sind im Idealfall zu Fuß zu erreichen. Sollte der Bewohner dennoch an einen Ort müssen, den er zu Fuß nicht erreichen kann, stehen ihm öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung. Es gibt zudem Wohnanlagen, in deren Räumlichkeiten sich kleine Geschäfte oder sogar ein Frisörsalon befinden, sodass man sich hier den Gang in die Stadt sparen kann.

Treffen in Gemeinschaftsräumen

Natürlich hat jeder Bewohner im Betreuten Wohnen sein eigenes kleines Appartement, dennoch gibt es oft Gemeinschaftsräume, in denen man sich mit anderen Bewohnern treffen, Spiele spielen, lesen oder musizieren kann.

Von den Mitarbeitern werden gelegentlich Veranstaltungen geplant: Lesungen, kleine Konzerte oder ein weihnachtlicher Nachmittag bieten den Bewohnern eine willkommene Abwechslung.

Ist eine Cafeteria vorhanden, können Sie sich hier bei einem Besuch mit Kaffee und Kuchen niederlassen. In großen Wohnanlagen findet man gelegentlich sogar Gymnastikräume oder Bibliotheken. Bei einem Rundgang sollten Sie darauf achten, ob diese Räume von den Bewohnern genutzt werden. Die regelmäßige Nutzung spricht dafür, dass die Räume gut ausgestattet und bequem sind und sich die Bewohner in ihnen wohlfühlen.

Die eigenen vier Wände

Am wichtigsten für die Bewohner ist allerdings das eigene Appartement, da man hier viel Zeit verbringt. Geht die Wohnanlage auf die Senioren ein, können sie ihre eigenen Möbel mitbringen. In vielen Fällen sind die Appartements aber kleiner als die vorherige Wohnung, sodass sich der Bewohner von vielen Möbelstücken trennen muss.

Stehen Sie Ihrem Angehörigen hierbei hilfreich zur Seite! Es kann sehr schmerzhaft sein, sich von Einrichtungsgegenständen trennen zu müssen, wenn zahlreiche Erinnerungen wach werden. Besonders weh tut es, wenn sich Senioren von geliebten Haustieren trennen müssen. Ein großer Trost ist es, wenn man eine Wohnanlage gefunden hat, in der auch Haustiere willkommen sind.

Die Wohnungen sind oft relativ klein, bieten aber immer ausreichend Platz um komfortabel zu wohnen. Die Wohnungen bestehen meist aus einem Schlaf- und Wohnzimmer, einer kleinen Küche und einem Badezimmer und sind in der Regel für ein bis zwei Personen ausgestattet. Meistens gibt es sogar einen kleinen Balkon, sodass man bei schönem Wetter dort seine Zeit verbringen kann.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 19.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Betreutes Wohnen

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